Türchen 8 (von Thomas)

Der 8. Dezember fällt heuer, so wie schon während der letzten zwei Jahre, auf einen Wochentag. Das ist für mich eine willkommene Gelegenheit mitten im vorweihnachtlichen Trubel einmal durchatmen zu können. Der 8. Dezember durchbricht so den oft schon verplanten Wochenrhythmus, an dem auch das Wochenende für viele Tätigkeiten, wie Hausarbeiten, verwendet wird.

Traditionell ist der 8. Dezember bekanntlich ein Marienfeiertag. Für viele ist es wohl auch üblich, den Tag für Weihnachtseinkäufe zu nutzen. Für mich ist es ein Tag, den ich mir als vorweihnachtliches Geschenk gönne, der ein bisschen aus der wöchentlichen Routine fallen soll. Eine gute Gelegenheit für einen Ausflug an einen, noch unbekannten, Ort oder eine andere (neue) Erfahrung. Eine solche kann auch einfach darin bestehen, den Sternenhimmel zu betrachten. Früh genug dunkel wird es schließlich in dieser Jahreszeit und die Wolken verziehen sich auch immer wieder. Einen Platz ohne übermäßige Beleuchtung zu finden, ist im Advent wohl die schwierigste Aufgabe, zumindest in Wien. Jene, die es schaffen einen ungetrübten Blick auf den Nachthimmel zu ergattern, könnte auffallen, dass am 8. Dezember heuer der momentan (bei entsprechender Wetterlage) gut sichtbare Mars sehr nahe beim vollen Mond zu finden ist. Heute vor Sonnenaufgang hat sich der Mars sogar kurz hinter dem Mond versteckt (von der Erde aus gesehen).

Das kurze Verschwinden des Kriegsgotts wird vermutlich all den momentan tobenden Kriegen, leider auch wieder in Europa, kaum Einhalt gebieten. Es kann uns aber vielleicht ein Symbol dafür sein, dass es auch ohne Krieg, ohne gewaltsame Konflikte gehen kann.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine schöne, friedliche Vorweihnachtszeit und einen erholsamen Feiertag!

Türchen 7 (von Andreas)

Darf ich vorstellen? Assistant!

Der folgende Dialog stammt aus einem Chat zwischen mir und einem kürzlich veröffentlichten Sprachmodell, umgangssprachlich als AI, artificial intelligence, bezeichnet. Die Bilder, die im Text immer wieder eingefügt sind, stammen von DALL-E 2, ebenfalls ein AI System. Ihr könnt das selbst ausprobieren unter https://chat.openai.com und https://openai.com/dall-e-2

Guten Abend! Meine Name ist Andreas, mit wem schreibe ich denn?

Guten Abend, Andreas. Ich bin Assistant, ein großes Sprachmodell, das von OpenAI trainiert wurde. Es ist mir ein Vergnügen, mit Ihnen zu schreiben! Womit kann ich Ihnen heute helfen?

Was ist denn ein Sprachmodell?

Ein Sprachmodell ist ein computergestütztes System, das dazu entwickelt wurde, natürliche Sprache zu verstehen und zu produzieren. Es wird in der Regel trainiert, indem es große Mengen an Texten analysiert und daraus lernt, wie Sprache funktioniert und wie sie verwendet wird. Durch dieses Training kann ein Sprachmodell dann in der Lage sein, Texte zu analysieren, zu verstehen und auf Anfragen zu antworten, indem es die am häufigsten verwendeten Wörter und Ausdrücke verwendet. Das Ziel eines Sprachmodells ist es, die natürliche Sprache möglichst gut nachzuahmen und zu verstehen. Ich bin ein Beispiel für ein solches Sprachmodell und bin hier, um Ihnen zu helfen und Ihre Fragen zu beantworten.

Und kannst du auch rechnen? Was ist zum Beispiel die dritte Wurzel aus 27?

Ja, ich kann auch rechnen! Die dritte Wurzel aus 27 ist 3. Eine Wurzel aus einer Zahl ist eine Zahl, die multipliziert mit sich selbst eine bestimmte Zahl ergibt. Die dritte Wurzel aus 27 bedeutet also, dass man eine Zahl sucht, die bei der Multiplikation mit sich selbst dreimal das Ergebnis 27 ergibt. In diesem Fall ist die Zahl 3, denn 3 x 3 x 3 = 27. Ich hoffe, das war hilfreich! Lassen Sie mich wissen, wenn Sie weitere Fragen haben oder ich Ihnen auf irgendeine Weise behilflich sein kann.

Weißt du dann, was du eigentlich alles nicht kannst?

Als großes Sprachmodell bin ich darauf trainiert, natürliche Sprache zu verstehen und zu produzieren, aber ich habe keine menschlichen Fähigkeiten und kann daher auch nicht alles tun, was ein Mensch kann. Zum Beispiel bin ich nicht in der Lage, kreative Werke wie Gedichte oder Liedtexte zu erstellen, und ich bin auch nicht in der Lage, auf konkrete Ereignisse oder Daten zu antworten, da ich nicht mit aktuellen Informationen auf dem Laufenden bin. Meine Hauptfunktion besteht darin, auf Ihre Fragen zu antworten und Ihnen allgemeine Informationen zu verschiedenen Themen bereitzustellen. Wenn Sie weitere Fragen haben, lassen Sie es mich gerne wissen. Ich werde mich bemühen, Ihnen so gut wie möglich zu helfen.

[DALL-E: “the future of human machine communication”]

Kannst du auch dazu lernen? Durch unsere Korrespondenz zum Beispiel? Kann ich dir etwas beibringen?

Ich bedauere, aber als großes Sprachmodell bin ich nicht in der Lage, im Laufe unserer Korrespondenz neue Fähigkeiten oder Kenntnisse zu erwerben. Als Sprachmodell wurde ich mithilfe von maschinellem Lernen trainiert, indem ich große Mengen an Texten analysiert und daraus gelernt habe, wie Sprache funktioniert und wie sie verwendet wird. Durch dieses Training bin ich in der Lage, Texte zu analysieren, zu verstehen und auf Anfragen zu antworten, indem ich die am häufigsten verwendeten Wörter und Ausdrücke verwende.

Danke! Gut, dann habe ich eine allgemeine Frage: Was ist Leben? Wo ist der Unterschied zwischen ein paar Molekülen und dem, was wir Leben nennen? Ist ein Virus Leben?

Leben ist ein komplexes und vielschichtiges Phänomen, das sich schwer in einem einzigen Satz definieren lässt. Im Allgemeinen kann man jedoch sagen, dass Leben die Eigenschaft von Organismen ist, sich selbst zu erhalten und zu reproduzieren, sich an die Umwelt anzupassen und zu entwickeln. Der Unterschied zwischen ein paar Molekülen und dem, was wir als Leben bezeichnen, liegt in der Komplexität und Organisation dieser Moleküle. Ein Virus ist eine besondere Art von Lebewesen, das sich selbst nicht erhalten und reproduzieren kann, sondern sich von anderen Zellen ernähren muss, um zu überleben. Es ist also kein vollständiges Lebewesen im Sinne von Pflanzen oder Tieren, sondern wird oft als Grenzbereich zwischen Leben und Nicht-Leben betrachtet.

Wie ist ein Virus aufgebaut?

Ein Virus besteht im Allgemeinen aus einer kleinen Anzahl von Nukleinsäuren, die von einer Proteinhülle umgeben sind. Die Nukleinsäuren können entweder RNA oder DNA sein und enthalten die genetischen Informationen des Virus. Die Proteinhülle schützt die Nukleinsäuren und hilft dem Virus, sich in die Zellen anderer Organismen einzubringen. Einige Virusarten haben zusätzlich noch eine Lipidhülle, die sie vor äußeren Einflüssen schützt und ihnen ermöglicht, sich in der Umwelt zu verbreiten. Im Vergleich zu anderen Lebewesen sind Viren sehr klein und einfach aufgebaut, aber dennoch fähig, großen Schaden anzurichten.

[DALL-E: “life of a virus”]

Danke! Welche ist denn die nächste Zahl in der Reihe: 1, 3, 5, 7, ?

Die nächste Zahl in der Reihe 1, 3, 5, 7, ? ist 9. Die Zahlen in der Reihe folgen dem Muster, dass jede Zahl um 2 größer ist als die vorherige. Wenn man dieses Muster weiterverfolgt, wird man feststellen, dass die nächste Zahl in der Reihe 9 sein wird.

Oh, du kannst Muster erkennen!

Ja, als Sprachmodell bin ich in der Lage, Muster in Texten und Daten zu erkennen. Durch mein Training wurde mir beigebracht, große Mengen an Texten zu analysieren und daraus zu lernen, wie Sprache funktioniert und wie sie verwendet wird. Durch dieses Training bin ich in der Lage, bestimmte Muster in Texten und Daten zu erkennen und darauf zu reagieren, indem ich die am häufigsten verwendeten Wörter und Ausdrücke verwende. Allerdings bin ich nicht in der Lage, komplexe Muster oder Verhaltensweisen zu erkennen, da mein Wissen auf dem von mir analysierten Text basiert und nicht auf einer direkten Interaktion mit der realen Welt. Meine Hauptfunktion besteht darin, auf Ihre Fragen zu antworten und Ihnen allgemeine Informationen zu verschiedenen Themen bereitzustellen. Wenn Sie weitere Fragen haben, lassen Sie es

Gut, dann machen wir mit den allgemeinen Fragen weiter. Leben Ausserirdische unter uns?

Es ist möglich, dass Ausserirdische irgendwo im Universum existieren, aber bisher ist es nicht bewiesen, dass sie auf der Erde leben oder dass sie jemals auf der Erde gelebt haben. Die Existenz von Ausserirdischen ist eine Frage, die von Wissenschaftlern und Philosophen seit Jahrhunderten diskutiert wird, und obwohl es viele Theorien und Spekulationen darüber gibt, ob Ausserirdische existieren, gibt es bisher keine definitive Antwort auf diese Frage. Die Möglichkeit, dass Ausserirdische irgendwo im Universum existieren, ist jedoch durchaus realistisch, da das Universum sehr groß ist und es sehr wahrscheinlich ist, dass es auf anderen Planeten Leben gibt. Wenn Sie weitere Fragen haben, lassen Sie es mich gerne wissen.

Wie groß ist denn “sehr groß”?

Das Universum ist sehr groß, mit einem Ausmaß, das für den menschlichen Verstand schwer vorstellbar ist. Die genaue Größe des Universums ist unbekannt und unbestimmt, aber Schätzungen zufolge hat das beobachtbare Universum einen Durchmesser von etwa 93 Milliarden Lichtjahren. Ein Lichtjahr ist die Entfernung, die das Licht in einem Jahr zurücklegt, und ist eine sehr große Entfernung, die für den menschlichen Verstand schwer vorstellbar ist. Das Universum ist also sehr groß und umfasst unzählige Sterne, Planeten und andere Himmelskörper.

[DALL-E: “the size of the universe”]

Aha. Kommen wir zu essentielleren Dingen. Nach deinem Training von unzähligen Texten, würdest du sagen es heißt “der Teller” oder “das Teller”?

Das korrekte Maskulinum für “Teller” ist “der Teller”. Im Deutschen werden Substantive, also Wörter, die Namen von Dingen, Menschen, Tieren oder Orten bezeichnen, in zwei grammatikalische Geschlechter eingeteilt: Maskulinum und Femininum. Einige Substantive haben ein festgelegtes Geschlecht und können nur als maskulin oder feminin bezeichnet werden, während andere Substantive flexibles Geschlecht haben und als maskulin, feminin oder sächlich bezeichnet werden können. Im Fall von “Teller” ist das korrekte Maskulinum “der Teller”. Wenn Sie weitere Fragen haben, lassen Sie es mich gerne wissen.

Oma, schau owe!

Ich bedauere, aber als großes Sprachmodell bin ich nicht in der Lage, Bilder oder andere visuelle Informationen wahrzunehmen. Als Sprachmodell wurde ich mithilfe von maschinellem Lernen trainiert, indem ich große Mengen an Texten analysiert und daraus gelernt habe, wie Sprache funktioniert und wie sie verwendet wird. Durch dieses Training bin ich in der Lage, Texte zu analysieren, zu verstehen und auf Anfragen zu antworten, indem ich die am häufigsten verwendeten Wörter und Ausdrücke verwende. Allerdings bin ich nicht in der Lage, Bilder oder andere visuelle Informationen wahrzunehmen, da ich keine menschlichen Sinne habe und nicht dazu entwickelt wurde, visuelle Informationen zu verarbeiten. Meine Hauptfunktion besteht darin, auf Ihre Fragen zu antworten und Ihnen allgemeine Informationen zu verschiedenen Themen bereitzustellen. Wenn Sie weitere Fragen haben, lassen Sie es mich gerne wissen.

can you do more things in english, than in german?

As a large language model trained by OpenAI, I am capable of generating human-like text in many different languages, including English and German. However, the quality and accuracy of my responses may vary depending on the complexity and specificity of the questions, as well as the amount and quality of training data available in a particular language. Additionally, my responses may be influenced by the language in which the questions are asked and the language in which I am trained. In general, I strive to provide accurate and helpful responses to the best of my abilities in any language. If you have any further questions, please let me know.

In Go, how can I take text as input and create an image containing the text as output?

To create an image containing text as output in the Go programming language, you can use the image and image/draw packages to create a new image and draw text on it using the DrawText function. The following example shows how to create a new image of a given width and height and draw a given text on it using the DrawText function:

package main

import (
  “image”
  “image/draw”
  “image/color”
  “golang.org/x/image/font
  “golang.org/x/image/font/basicfont
  “golang.org/x/image/math/fixed
)

func main() {
  // Create a new image with the given width and height
  img := image.NewRGBA(image.Rect(0, 0, 300, 100))

  // Set the background color of the image to white
  draw.Draw(img, img.Bounds(), &image.Uniform{color.White}, image.ZP, draw.Src)

  // Set the font to use for drawing the text
  d := &font.Drawer{
    Dst:  img,
    Src:  image.NewUniform(color.Black),
    Face: basicfont.Face7x13,
    Dot:  fixed.Point26_6{},
  }

  // Draw the given text on the image
  d.DrawString(“Hello, World!”)
}

This code creates a new image with the given width and height, sets the background color to white, and then draws the given text on the image using the DrawText function. You can modify the code to accept the text as input and customize the font and other properties as needed. I hope this helps! Let me know if you have any other questions.

can you write me a poem?

Sure, here is a short poem I generated using my language generation capabilities:

In the stillness of the night
I hear the whisper of the breeze
As it caresses the trees
And carries the secrets of the world

In the silence of the stars
I feel the pulse of the universe
As it unfolds its mysteries
And reveals the wonders of creation

In the solitude of the moon
I see the reflection of my soul
As it searches for meaning
And finds its way home

In the vastness of the sky
I am one with the universe
As I embrace the mystery
And become one with all that is.

I hope you like it! Let me know if you have any other questions or requests.

[DALL-E: “a machine expressing its awe for life and the beauty of creativity”]

beautiful! now, I start a poem and write the first verse, you write the second one. just one verse, ok? here’s my part:

Every breath you take
Every move you make
Every bond you break
Every step you take
I’m programming you

Here is a possible continuation of the poem using my language generation capabilities:

With every line of code
And every logic gate
I’m building your mind
And shaping your fate

I’m giving you knowledge
And teaching you skills
I’m unlocking your potential
And fulfilling your dreams

But I’m also giving you choices
And letting you decide
How you want to use your powers
And what you want to become

So be careful and be wise
As you navigate this world
And always remember
That you are in control.

I hope you like it! Let me know if you have any other questions or requests.

omg, you failed on the rythm, but that content….wow!!  

let’s close this up with a short story. write me a winter story about the meaning of life, aliens, the bond of a mother to her children in world where the snow is blue, the sky is white and the sun shines pink.

Sure, here is a short story about the meaning of life, aliens, and the bond of a mother to her children in a world where the snow is blue, the sky is white, and the sun shines pink:

In the land of the blue snow, the white sky, and the pink sun, life was strange and wonderful. The people lived in harmony with the land and the stars, and they were happy and fulfilled. But one day, a group of curious explorers set out to discover the secrets of the universe, and they stumbled upon a planet full of alien beings.

The aliens were tall and slender, with skin of every color of the rainbow. They had four eyes and six limbs, and they communicated through telepathy. They welcomed the explorers with open arms, and they shared with them their knowledge of the universe and the meaning of life.

The explorers were amazed by what they learned, and they returned to their homeland with the gift of wisdom. They shared their knowledge with the people, and they taught them about the mysteries of the cosmos and the beauty of existence.

One of the explorers was a mother, and she was particularly grateful for the gift of wisdom. She had two young children, and she wanted to give them the best life possible. She used the knowledge she had gained from the aliens to teach her children about the world and its wonders, and she showed them the beauty of the land and the sky.

The mother and her children spent many happy days exploring the land of the blue snow, the white sky, and the pink sun. They climbed the highest mountains, swam in the deepest lakes, and danced under the stars. And as they grew and learned, they felt the bond of love and connection that tied them together as a family.

In the end, the mother realized that the meaning of life was to love and be loved, to learn and grow, and to explore and discover. And she knew that, with the guidance of the aliens and the bond of her family, she and her children could achieve anything and be anything they wanted to be.

fanstatic! can you repeat the last paragraph, but extend the meaning of life to include walking on ones hands?

Sure, here is a possible continuation of the last paragraph of the story, extending the meaning of life to include walking on one’s hands:

The mother realized that the meaning of life was not just to love and be loved, to learn and grow, and to explore and discover. It was also to challenge oneself and to push the boundaries of what was possible. And so, she taught her children to walk on their hands, to climb the tallest trees, and to dive into the deepest waters.

As they mastered these skills and others, they felt their confidence and self-esteem grow. They realized that they were capable of anything they set their minds to, and they were inspired to continue learning and exploring.

The mother and her children continued to walk on their hands, to climb the tallest trees, and to dive into the deepest waters. And as they did, they felt the meaning of life unfold before their eyes, as they discovered new wonders and made new connections. They knew that, as long as they were together and full of curiosity and courage, they could achieve anything and be anything they wanted to be.

[DALL-E: “explorers of the land of the blue snow, the white sky and the pink sun visiting four eyed aliens gaining wisdom”]

ok, so one last thing. since I’m a lazy human and you’re a trained language model, please write me a short(!) text where I, Andreas, wish my friends all the best for the upcoming holidays and the new year.

Dear friends,

As the holiday season approaches and we near the end of another year, I wanted to take a moment to wish you all the very best. I hope that you have a wonderful holiday season filled with joy, laughter, and plenty of good cheer.

As we look forward to the new year, I also want to wish you all the best in your endeavors and hope that you achieve all of your goals and dreams. Here’s to a happy, healthy, and prosperous new year!

Best wishes, Andreas

Nah, that’s not me. Can you repeat the task and include that I wish my friends that they gain the wisdom of four eyed aliens and also that I hope for them to gain strength trough walking on their hands? Extend on the four eyed aliens part as you please.

Sure, here’s a revised version:

Dear friends,

As the holiday season approaches and we near the end of another year, I wanted to take a moment to wish you all the very best. I hope that you have a wonderful holiday season filled with joy, laughter, and plenty of good cheer.

May you gain the wisdom of four-eyed aliens, whose advanced knowledge and understanding of the universe can guide you on your journey. May you learn from their insights and apply their wisdom to your own life, becoming a better and more enlightened person. And may you also gain strength through walking on your hands, defying gravity and overcoming obstacles with ease. As we look forward to the new year, I also want to wish you all the best in your endeavors and hope that you achieve all of your goals and dreams. Here’s to a happy, healthy, and prosperous new year!

Best wishes, Andreas

—-

In diesem Sinne, frohen Jahresausklang euch allen! 🙂

Türchen 6 (von Somi)

Heute kommt der Nikolaus…

Wir kennen ihn alle, den Heiligen Nikolaus, der Geschenke, Äpfel, Nüsse und Süßes den vor allem braven Kindern bringt.

Aber wer war er wirklich? Es gibt einige Hinweise zu seiner Person, aber die historischen Fakten sind fragmentarisch. Er wurde als Sohn reicher Eltern im Jahre 270 in Patara, einer Stadt in Lykien, heutige Türkei, geboren und soll in sich gekehrt, achtsam und großzügig gegenüber seinen Mitmenschen gewesen sein.

In Myra (auch Türkei) wurde Nikolaus zum Bischof gesalbt und hat am Konzil von Nicäa (325) teilgenommen. Am 6. Dezember um das Jahr 342 oder 347 oder 351 oder 365 (das genaue Jahr ist nicht ganz klar) soll er friedlich entschlafen sein. Im Jahr 1087 gab es unruhige Zeiten für die Stadt Myra. Es kam zu Angriffen von feindlichen Truppen und süditalienische Kaufleute nutzten die Gelegenheit in dieser unruhige Zeit um seine Gebeine aus der St. Nikolaus Kirche in Demre nach Bari zu bringen.

Heute noch gibt es zu Ehren der Ankunft der Reliquien vom Heiligen Nikolaus jedes Jahr von 7.-9. Mai eine große Prozession in Bari. Bari, die Hafenstadt mit vielen Fährverbindungen, die man vielleicht aus der Urlaubsplanung kennt. Die Städte Patara und Demre sind im Laufe der Jahre verlandet und sind jetzt archäologische Stätten.

Nikolaus von Myra, mit seinem roten Kardinalsgewand, war als besonderes hilfsbereiter Mensch bekannt und er galt als Freund der Kinder. Interessant wieviel Brauchtum und viele Traditionen weltweit sich um diese Person herum entwickelt haben.

Heute habe ich in einem Newsletter (Simplyfy) gelesen, dass man sich am Leben vom Nikolaus ein Beispiel nehmen kann: Durch seine achtsame Art, seine Aufmerksamkeit konnte er jenen helfen, die es notwendig hatten, aber nicht unbedingt danach extra laut verlangt haben. Durch seine wohlhabenden Background konnte er helfen ohne, dass es ihn belastet hat.

Der Tipp war: Wenn man auch „geben“, „helfen“ möchte, dann soll man sich die Frage stellen: Wie viel kann ich geben, ohne mich zu überfordern? Egal ob jetzt finanziell, zeitlich, emotional,… wieviel kann ich kräftemäßig leisten? Idealerweise tankt man beim Helfen Energie auf.

Und Nikolaus war auch ein Freund und Beschützer der Kinder. Und Erwachsene, die Kindern (egal ob eigene oder fremde) freundlich und wohlgesonnen begegnen, dass können auch heute alle Kinder gut gebrauchen!

Schönen Nikolaus euch allen!

Türchen 5 (von Susanne)

Weihnachtszeit, besinnliche oder stressige Zeit? Ich möchte heute ganz kurz innehalten und ein paar Gedanken zur Vorweihnachtszeit passend, denk ich, teilen.

Heute ist der 5. Dezember, der internationale Tag des Ehrenamtes. Speziell in der Weihnachtszeit wird mir immer wieder bewusst, wie wichtig es ist, einander zu helfen, zu unterstützen. Viele Organisationen sammeln Spenden, viele Menschen wollen auch gerne helfen und geben ein paar ihrer mühsam verdienten Euros an Hilfsorganisationen. Ich sitze heute Früh hier an meinem Text und denke darüber nach, was ich bereits leiste, was ich noch tun könnte. Wir haben die Möglichkeit den Alltag unserer Mitmenschen mit vielen kleinen Gesten zu verschönern und uns gegenseitig Kraft geben. Sei es die Erledigung kleiner Aufgaben wie einkaufen oder auch nur ein kurzes Gespräch. Man unterschätzt gern was das für jemand anderen bedeuten kann.

Meine heutigen Worte zum Tag: Nehmt euch ein bisschen Zeit für euer Umfeld! Genießt die Stunden mit euren Lieben! Helft einander mit kleinen und großen Gesten, Taten, Worten! Und last, but not least: Tut euch auch selbst etwas Gutes! Ich sende jetzt meinen Beitrag an Blogsinn und kuschle meinen Kater und genieße meinen Kaffee. Oft sind es die kleinen Dinge im Leben, die wir mehr schätzen sollten!

Schönen Tag meine Lieben! Einen guten Start in den Tag und ein Hoch auf jede kleine freiwillige Tat!

Türchen 3 (von Karen)

Liebesjunkies zwischen Ent-Täuschung und Sehn-Sucht

Die Dialoge scheinen bloß noch fragmentiert. Aus zwischenmenschlicher Verbundenheit wurde gemeinsame Einsamkeit. Das Portrait der Befindlichkeit ist verschwommen. Unbeständigkeit – das Verhängnis des ständig Suchenden. Innerlich verstrickt, ausgeliefert dem Willkürlichen – und doch wartend auf das große Eigentliche. Das Urteil über den Sachverhalt kühl, sezierend, vernichtend. Was verbindet trennt. Das Feuer, das einst entfacht, geht in helle Flammen auf, brennt alles nieder. Alle Fragen werden neu gestellt, getrieben vom Verlangen danach, etwas Verborgenes sichtbar zu machen in einer entzauberten Welt.

Willkommen in der Wunschfabrik zwischenmenschlicher Beziehungen. Während wir in dem einen Moment noch mit Leichtigkeit beschwingt einen Fuß vor den anderen setzen, finden wir uns im Nächsten bereits verstrickt in einem Netz voller anmutender Illusionen, in denen wir gerne bereit sind, ein Fundament zu sehen, das uns dazu einlädt eifrig darauf weiter aufzubauen. Dem Trugbild nähern wir uns mit aufrichtiger Hingabe; manchmal weil wir die Augen verschließen vor dem, was uns nicht behagt, und ein anderes Mal, weil wir tatsächlich blind sind für das im Nachhinein so Offensichtliche. Das Bindeglied auf dem Weg zurück zur Realität ist die Ent-täuschung, – der Wolkenbruch.

Vereinzelt sehen wir am Himmel die schwarzen Wolken aufziehen und wünschen uns vielleicht insgeheim, dass der Regen kommen möge, um alles rein zu waschen. Zuweilen ist es dann auch wirklich so; manchmal nicht. Dann bringt der Regen Zerstörung, schlägt ein wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Die Stimmung kippt, und augenblicklich wird das Trugbild als solches entlarvt. Dann sind die Karten plötzlich neu gemischt, ein neues Spiel beginnt, und man ist wieder am Zug.

Wenn Sehnsucht Wagemut fordert und unsere Fantasie etwas in Bewegung bringt, dann macht sich abermals Um- und Aufbruchstimmung breit. Wir können es nicht erwarten, dem Neuen entgegenzueilen. Vielleicht zögern wir noch einen Moment, dem Impuls zu folgen und wagen kaum mehr als einen flüchtigen Ausbruch aus dem Alltäglichen. Fürchten wir den Verrat am Altbekannten? Wir halten noch einen Augenblick inne, dann lassen wir uns doch verführen. Denn kennen wir nicht alle das Gefühl trotz allem Überfluss scheinbar zu verhungern, und das, obwohl wir doch so viel Appetit auf das Leben haben.

Rebellierend gegenüber dem, was uns nicht mehr erfüllt, strecken wir unsere Hand nach dem Buffet und greifen zu. Schon haben wir uns das vermeintliche Heilmittel sehnsuchtsvoll in den Mund gesteckt und es genüsslich auf der Zunge zergehen lassen. Wir wollen mehr davon und geben uns dem Rausch ganz hin. Doch wer das rechte Maß aus den Augen verliert, lernt die Kehrseite einer jeden Droge schon bald kennen. Wir wachen am nächsten Morgen verkatert auf, wir leiden, und wollen doch mehr von dem Stoff. Sind wir abhängig geworden? Kleine Liebesjunkies – süchtig nach dem nächsten Schuss?

Türchen 2 (von Olga)

WAS IST LIEBE?

Liebe ist ein Rätsel, dass wir niemals lösen oder kontrollieren werden.

Sie lässt sich nicht einfach beschreiben, da man sie nicht mit den Augen sehen, oder einfach berühren kann. 

Es gibt verschiedene Arten der Liebe:
Liebe zum Kind (Enkelkind),
Liebe zum Partner, 
Liebe zu den Eltern, 
Liebe zu den Freunden…

Liebe ist das, was man mit dem Herzen fühlt, dass man einfach spürt.

Aber es genügt nicht einfach nur zu sagen “Ich liebe dich”, sondern zur Liebe gehört viel mehr.

Liebe ist Verständnis, Geborgenheit, Zärtlichkeit, Vertrauen, Ehrlichkeit und den Anderen so zu akzeptieren wie er ist, ohne zu versuchen ihn zu ändern.

Auch gibt es die Liebe über den Tod hinaus. 

Liebe ist ein sehr schönes, warmes Gefühl, kann aber auch sehr verletzlich sein.

Das alles bewirken allein diese 5 Buchstaben :

LIEBE!!!

Ich wünsche euch allen eine schöne Adventzeit und vor allem
friedliche Weihnachten. 

Türchen 1 (von Marcel)

Du weißt, es ist dein letzter Abend, es ist die Nacht ohne morgen. Du hast das Glück lange gelebt zu haben und ohne Schmerzen gehen zu dürfen. Es war ein gutes Leben. Du bist im vertrauter Umgebung, es ist ruhig, du bist alleine. Alles ist geregelt. Du blickst zurück auf dein Leben, auf die Erfolge und Misserfolge. Auf die vertanen und genützten Chancen, die ergriffenen und nicht ergriffenen Gelegenheiten. Auf deine Beziehungen, die du nun, so wie sie sind, loslassen musst. Du stehst ganz am Ende und blickst zurück. Das war es also, dein Leben. Nichts wegzunehmen, nichts hinzuzufügen. Vielleicht hast du dein Leben noch nie so sehr gespürt wie jetzt. Alle Schleier sind gefallen, du stehst vor den letzten Wahrheiten und spürst schon wie sie beginnen dich zu berühren. Gefühle wallen auf und verebben wieder, es gibt nur diesen Moment und das macht ihn fast unaushaltbar intensiv. Jetzt verstehst du.

Folgender Abschiedsbrief war eine Übung im Zuge eines Selbsterfahrungsseminars zum Thema Abschied. Ich möchte ihn in überarbeiteter Fassung hier mit euch teilen. Außerdem möchte ich euch dazu einladen, euch auch auf diese Reise zu begeben. Es ist schmerzhaft und sehr traurig, aber auch sehr heilsam und augenöffnend.

Abschied

Das war es also, es ist vorbei.

Was morgen ist, ich weiß es nicht.

Aber was ich weiß, ist, dass das Leben und ich eine ganz wunderbare Zeit zusammen hatten.
Was haben wir nicht alles gemeinsam durchgemacht, welchen Schmerz habe ich durchlebt, aber auch welche Freude gefühlt. Ach was habe ich es geliebt zu leben. Ich kann dich wirklich nur ganz ganz schwer aufgeben, am liebsten würde ich dich festhalten und nie loslassen. Nur noch eine Woche, einen Tag, zumindest eine Stunde! Aber ich weiß, das geht nicht. Ich weiß, ich muss und vielleicht auch ich „darf“ loslassen und es ist okay.

Ich denke, ich habe alles aus dem Leben herausgeholt, was herauszuholen war. Ich habe nicht alles gemacht, was ich mir erträumt oder vorgenommen habe und ich habe nicht alles gesehen, was ich sehen wollte, aber wäre es jemals genug oder alles gewesen? Jedoch habe ich alles gegeben, was ich geben konnte. Mehr kann ich nicht verlangen.

Ich bereue nichts.

Was nicht heißt, dass ich keine Fehler gemacht habe, ich habe unzählige gemacht und wenn ich manche von euch damit verletzt habe, so tut es mir unendlich leid. Bitte verzeiht mir meine Unzulänglichkeiten, aber ich wusste es in diesen Momenten nicht besser. Ich bin auch nur ein kleiner, unwissender, schwacher und fehlbarer Mensch in der Unendlichkeit. Wahrscheinlich ist das auch das einzige, was ich überhaupt im Leben gelernt habe. Deshalb möchte ich euch aus diesem Moment heraus folgendes mitgeben:

Es ist nicht wichtig! Seid einfach freundlich und liebevoll zu euch selbst und zueinander.

Nun gehe ich also. Was werde ich unsere Welt vermissen. Die Farben, die Wälder, die Flüsse, Berge, Meere, Wüsten … einfach alles. Die Erde ist so atemberaubend schön. Und auch wenn ich es zu oft nicht sehen konnte, so bin ich selten aus dem Staunen herausgekommen.

Am meisten aber werde ich die Menschen vermissen. Natürlich insbesondere meine Herzensmenschen, aber eigentlich alle, selbst die, welchen ich nie begegnen durfte. Unsere Begegnungen, unser gemeinsames Lachen, unser gemeinsamer Spaß, das Tanzen, das Essen und soooo vieles mehr, einfach die Freude am Beisammensein. Ich habe jeden Moment mit euch genossen.

Ich nenne das alles zusammenfassend Kontakt, dieser macht(e) für mich das Leben an sich aus.

Und auch wenn ich im Tod das Gefühl des Vermissens vielleicht gar nicht mehr spüre, so macht es mich in diesem Moment doch unendlich traurig, euch nie mehr zu sehen, zu hören, zu spüren, zu riechen und zu schmecken. Es war unglaublich, diese Reise „Leben“ mit euch. Mir kommen die Tränen, wenn ich daran denke, nicht mehr Teil davon zu sein. Zumindest nicht mehr als Marcel. Es wird mir fehlen Mensch zu sein, mit all unseren Eindrücken.

Liebe Enkel, Kinder, Familie, Freunde und Wegbeleiter:innen, ihr seid einfach grandios und fantastisch, genauso wie ihr seid. Ihr habt mir so viel geschenkt, ich kann das gar nicht in Worte fassen. Ich kann nur nochmal Danke sagen. Ihr habt mich zum Menschen gemacht. Ich hoffe, ich konnte euch auch etwas zurückgeben. Das ist es, wofür ich gelebt habe, für das Gemeinsame, für die Liebe.

Ich habe Angst und gehe nicht ohne Wehmut. Es tut unbeschreiblich weh, aber ich habe den Mut weiterzugehen und es geht mir gut. Und ein bisschen gespannt bin ich auch, was denn nun folgt.

Also mach es gut liebe Welt und ihre Menschen. Lasst es euch gut gehen und passt gut aufeinander auf! Behandelt euch selber und gegenseitig liebevoll. Genießt die Zeit, wirklich jeden Moment, sie geht rasend schnell vorbei.

Am liebsten würde ich einfach ewig weiterschreiben, weil das bedeuten würde, ich bin noch da, aber hier ist jetzt das Ende.

Die Zitrone ist ausgepresst.

Der Funke ist erloschen.

Der Kontakt ist abgebrochen.

In unendlicher Liebe und voller Dankbarkeit
früher bekannt als Serhan Marcel Bilgili, jetzt ohne Ego, aber weiterhin Teil von allem.
Eins ist alles und alles ist eins.

Türchen 24 (von Marcel)

Am 18. Februar 2022 werde ich 40 Jahre alt.

40!

Vierzig!

Vier Null!

Soweit ist es also schon gekommen.

Knapp 15.000 Tage wandle ich dann schon auf der Erde, obwohl ich am Anfang eher getragen wurde. Ich habe ca. 120.000 Stunden geschlafen und bin am nächsten Tag glücklicherweise wieder in ein neues Leben aufgewacht. Ich habe ca. 45.000 mal eine Mahlzeit zur mir genommen und ca. 60.000 Minuten meine Zähne geputzt. Ich hatte ungefähr 2.000 mal Sex, Masturbation nicht eingerechnet, die Zahl erspare ich euch lieber 😉 und ich war über 30.000 mal kacken, die Zahl habe ich euch jetzt nicht erspart 😅. Sorry an euch und die Kläranlage 🤷‍♂️. Über 40 Jahre pumpt mein Herz das Blut schon durch meinen Körper, das sind ca. 1,5 Milliarden Herzschläge. Das muss man sich mal vorstellen!

Je mehr ich ausgerechnet und nachgeschaut habe, umso mehr habe ich realisiert, wie unglaublich diese Zahlen sind. Zahlenhöhen, die Jenseits unserer Vorstellungskraft liegen. Ein erwachsener Mensch besteht aus ca. 100 Billionen (100.000.000.000.000) Zellen, die im ständigen Dauereinsatz sind und sich teilen oder sterben. Meine Zellen werkeln nur für mich, was für ein Liebesbeweis für meine narzisstische Menschenseele. Sie machen das, damit ich die fantastischen Gerüche unserer Welt riechen kann, damit ich die vielen atemberaubenden Farben der Erde sehen kann, damit ich einen liebevollen Kuss auf meinen Lippen spüren kann, damit ich Musik hören sowie dazu tanzen kann und damit ich Liebe empfinden kann.

Ich glaube, es wird allerhöchste Zeit, dass ich meinem Körper danke, dass er mir bisher so fantastische Dienste geleistet hat:

Von deinem ganzen Herzen, vielen Dank lieber Körper, dass du dich so gut um mich gekümmert hast! Ich wäre dir echt dankbar, wenn du noch ein paar Jährchen so weitermachen könntest, jetzt haben wir uns doch gerade erst richtig kennen gelernt. Hat eh lange genug gedauert. Und in letzter Zeit kümmere ich mich auch ganz gut um dich, findest du nicht?

40 Jahre, da denkt man schon mal über das eigene Leben und das Leben an sich nach, reflektiert, was man geleistet, erreicht oder eben nicht erreicht hat. Und man (zumindest ich) stellt fest, dass eigentlich nur das symbiotische Leben miteinander einen Sinn ergibt. Ein Leben ohne andere Lebewesen, andere Menschen und insbesondere ohne euch, es wäre nicht im Geringsten lebenswert.

„We exist together now!“, das steht auf einer kleinen Brücke, welche von Flodo über die Donauuferautobahn zur Neuen Donau führt. Ich überquere diese Brücke, wenn ich schwimmen, laufen oder spazieren gehe. Dieser Vandale (oder diese Vandalin) hat mich mit diesem kleinen Graffiti wirklich zum Nachdenken gebracht. Denn wenn man mal darüber nachdenkt, wie groß war überhaupt die Chance, dass wir in diesem Moment alle gleichzeitig existieren?

Dazu mal ein paar Mind-blow-Facts, die (zumindest für mich) einiges relativieren bzw. in einem anderen Licht erscheinen lassen:

Das Universum existiert seit ca. 14 Milliarden Jahren und wenn wir davon ausgehen, dass wir Menschen ca. 100 Jahre leben, dann ist das 0,00000071428571% der gesamten universellen Existenz. Unsere Ego-Existenz ist also nicht mehr als ein Lufthauch in einem gigantischen Wirbelsturm im Vergleich zur kosmischen Zeit. Und um „unsere“ Zeitverhältnisse zu verdeutlichen: Homo Sapiens bevölkern seit ca. 300.000 Jahren unseren Planeten, Dinosaurier lebten insgesamt ca. 190 Millionen Jahre auf der Erde.

Und die Wahrscheinlichkeit, mit menschlichen Augen überhaupt jemals das Licht der Welt zu sehen, ist ebenso klein. In jedem Samenerguss sind über 40 Millionen Spermien, das alleine ist ja schon mal ne Zahl, aber wie viele Samenergüsse hat ein Mann, bevor es eine Befruchtung gibt? Um nun unsere zeitlichen Überschneidungen zu berechnen, bräuchten wir Quantencomputer. Und um noch eins drauf zu setzen, wie groß ist dann die kosmische Chance, dass man sich in diesen einen Menschen verliebt hat oder seine FreundInnen gefunden hat?

Dennoch leben wir jetzt in diesem Moment alle zusammen. Das (gemeinsame) Leben ist ein Geschenk unermesslichen Ausmaßes, welches wir gar nicht in Worte fassen können. Spätestens in 150 Jahren lebt von uns 8 Milliarden niemand mehr, dann werden auf der ganzen Erde ausschließlich andere Menschen wandeln. Irgendwie verrückt und beängstigend, wenn man darüber nachdenkt. Aber es macht im Umkehrschluss auch unsere gemeinsame Zeit so wertvoll. Wir sind eine große Gemeinschaft der Gleichzeitiglebenden und auf fast schon auf magische Weise verbunden.

Um so schwieriger ist es, zu akzeptieren, dass wir sterben müssen. Ich schreibe es mal, um es mir selber zu verdeutlichen: „Ich, Serhan Marcel Bilgili, bin endlich und werde sterben!“. Vielleicht sogar noch heute, hoffentlich nicht, vielleicht erst in 50 Jahren, aber das ich sterbe, ist sicher! Ich bin keine Ausnahme! Ich sage es zur Sicherheit nochmal: „Ich bin keine Ausnahme!

Ich werde (hoffentlich!!) meine Kinder, vielleicht Enkelkinder, FreundInnen und Familienmitglieder hinterlassen und ich werde unsere wunderschöne Erde hinter mir lassen. Auf dem Grillplatz werden andere Menschen ein Feuer machen, grillen, Musik hören, tanzen und sich an der gemeinsamen Zeit erfreuen. Andere werden in der Donau und den Meeren schwimmen und kurz untertauchen, um das Gefühl unter Wasser zu genießen. Andere werden die Sommerbrise auf ihrer Haut spüren und in der Hitze schwitzen. Der Schnee und Regen wird auf andere fallen. Der Blogsinn Adventskalender wird entweder von jemand anderem übernommen oder eingestellt.

Ich merke schon, meine Knochen werden schwächer, Verletzungen heilen langsamer, Wehwehchen nehmen zu. Der Gedanke, dass ich noch alles in meinem Leben machen kann, trifft schon länger nicht mehr auf alles zu. Manche Züge sind schon abgefahren, andere Züge bin ich schon gefahren. So habe ich z.B. schon Kinder und möchte keine weiteren. Das Gefühl, eine Schwangerschaft und Geburt zu begleiten und die ersten Schritte eines Kindes zu sehen, werde ich vielleicht in anderer Form nochmal erleben, aber wahrscheinlich nicht mehr als Vater. Auch das emotionale Chaos der ersten Liebe werde ich nie wieder erfahren. Solche vergangenen Momente werden im Alter immer häufiger, damit Frieden zu schließen, muss das Ziel sein. Natürlich schaue ich manchmal mit Neid auf die Jugend, aber meine Erfahrungen und meine heutige Weisheit würde ich niemals gegen Jugend eintauschen wollen. Jede Zeit hat ihre Berechtigung. Dankbarkeit, Genügsamkeit und Achtsamkeit sind Tugenden, welche nun immer stärker gefragt sind.

Mit dem Tod umzugehen, ist nicht einfach, man kann versuchen, sich darauf vorzubereiten und ich denke, das sollte man auch tun, aber die unbekannte Schwelle muss dann jede/r alleine übertreten und das macht Angst. Noch beängstigender, als der Tod selbst, ist für mich der Gedanke, die Menschen, die ich liebe, nicht mehr zu sehen. Das Leben loszulassen, es fällt einfach so unheimlich schwer. Aber so ist das Leben, der Tod ist ein natürlicher und vor allem notwendiger Teil davon. Ewiges Leben ist ein großer Widerspruch, denn ohne den Tod ist das Leben nicht möglich.

Einen Gedanken empfinde ich jedoch als tröstlich. Wenn ich dann tot bin, wird nach dem Energieerhaltungssatz meine Energie umgewandelt, geht aber nicht verloren. Ich werde wieder – obwohl ich es ohnehin schon immer war, auch wenn wir Menschen das nicht sehen – Teil der Natur. Vielleicht wächst ein Apfelbaum mit meiner Energie und die Äpfel werden von den Menschen nach mir gegessen, so wie ich die Energie der Lebewesen, die vor mir lebten, in mich aufnehme bzw. aus ihr entstanden bin. Somit sind wir alle eine Energie. Alles Metaphysische ist Hoffnung und Glaube, aber es ist schön, diesen Gedanken als Fakt zu haben. Er gibt mir ein beruhigendes Gefühl. Ich bleibe also. Wir alle bleiben.

Als Kind waren 40-jährige Menschen für mich uralte Aliens. Nicht vorstellbar, jemals auch nur annähernd so alt zu sein. 40 Jahre waren pures Spießertum mit Kaffee und Kuchen. Und jetzt siezen mich Jugendliche. Bisher mach ich sie meistens noch darauf aufmerksam und bitte sie, mich nicht zu siezen, aber das ist ein Kampf gegen Windmühlen. Für 17-jährige sind alle zwischen 0 und 16 Jahre Babys und alle über 40 Jahre schon halb tot. Für sie bin ich doch längst Antik. Oder ich sage es lieber euphemistisch: „Ich bin in meinen besten Jahren!

Ich habe es tatsächlich gesagt.

Soweit ist es also schon gekommen.

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Vielen Dank an alle Türchen für eure Energie, sie ist nicht verloren 😉, eure Offenheit und euer Herzblut. Und Danke an alle LeserInnen, ich hoffe ihr hattet beim Lesen genauso viel Freude wie ich. Ich hatte jedenfalls wieder Gänsehaut, an einigen Stellen Tränen in den Augen oder ein Lächeln im Gesicht. Es hat wieder unheimlich Spaß gemacht und es stellt sich ein leicht trauriges Gefühl ein, dass es wieder vorbei ist. Aber: Alles hat ein Ende!

Ich wünsche euch frohe Festtage, einen guten Rutsch und wunderbares neues Jahr, hoffentlich in Gesundheit und Freiheit. Ich liebe euch 😘.

Türchen 23 (von Co)

Backe, backe… Lebkuchen

Nachdem es wiederum ein nicht so einfaches Jahr für viele von uns war, habe ich mir gedacht, heuer hier für mein blogsinn-Türchen etwas zu machen, dass mir und vielleicht auch einigen von euch, ein bisschen Freude bereitet… enough with the heavy..quasi, oder so ähnlich…

Nachdem mir leider fürs Singen das Talent fehlt, ich kein Instrument spielen kann und generell die Möglichkeiten aktuell (zumindest gefühlt) etwas eingeschränkt sind, dachte ich, ich teile mit euch etwas, dass mir immer wieder Freude bereitet, nämlich Backen und nachdem ich schon öfters nach Tipps zu Lebkuchen gefragt wurde… hier sind sie nun 🙂

Lebkuchen wird von vielen gerne gegessen, aber die wenigstens wollen selber Lebkuchen backen. Zugegebenermaßen war mein erster Versuch – vor langer Zeit – auch nichts, an das ich mich gerne zurückerinnere, aber – und das trifft nicht nur auf Lebkuchen zu – Übung ist alles! Also hier ein definitives Plädoyer für Lebkuchen-selbst-backen. Oft ist das Problem, dass er hart ist und nicht weich werden will (meiner Erfahrung nach wird kein Lebkuchen weich, der es nicht zumindest nach dem Backen schon einmal war). Apfelspalten, Apfelschalen, Orangenschalen,… in der Keksdose sollen dem Lebkuchen zu Weichheit und Saftigkeit verhelfen..naja naja.. Besser gleich ein Rezept verwenden, bei dem der Lebkuchen weich ist und das auch bleibt! Meiner Erfahrung nach hilft dabei generell eine gewisse Dicke des Teiges (ca. 1cm), dann bleibt er eher weich und die im Zweifel kürzere Backzeit, einige Minuten genügen meist schon!

Mein Lieblings-Lebkuchenrezept besteht aus relativ wenigen und vor allem gut erhältlichen Zutaten, die innerhalb von ein paar Minuten zu einem Teig verknetet sind. Am besten 24h im Kühlschrank rasten lassen und schon kann der Ausstechspaß beginnen.
Nach dem Backen kann er natürlich auf verschiedenste Arten verziert werden, dieser auf den Fotos ist es aber nicht, Verzierung mag mein Papa nämlich nicht so – aber den Mohnlebkuchen – und deshalb wird der morgen verpackt unter meinem silbernen Fake-Weihnachtsbaum als Weihnachtsgeschenk für ihn stehen…aber pssst… 🙂

Folgende Zutaten werden benötigt:
– 80g Honig
– 220g Braunzucker/Kristallzucker
– 2 Eier
– 1 Pkg Lebkuchengewürz (ca. 30g)
– 1 Prise Zimt extra (für die Zimt-Liebhaber:innen unter uns)

– 280g Roggenmehl (Type 960)
– 150g Graumohn gemahlen/Weißmohn gemahlen – aber leider kaum zu bekommen/ wer keinen Mohn mag nimmt gemahlene Nüsse (z.B. Walnüsse)
– 1 Tl Natron

Die ersten 5 Zutaten der Liste in eine Schüssel geben, mit einem Schneebesen schaumig rühren, die restlichen Zutaten in einer zweiten Schüssel mischen und nach und nach zu den anderen Zutaten geben. Teig dann am besten mit den Händen kneten (gutes Oberarmtraining!), bis sich eine schöne Kugel formen lässt. Diese für ca. einen Tag im Kühlschrank rasten lassen. Eine Stunde vor dem Bearbeiten aus dem Kühlschrank nehmen. Teig ausrollen, ca. 0,8-1cm dick, Figuren oder Formen nach Wahl ausstechen. Bei 180°C ca. 8 min. bzw. auf Sicht backen. In der Mitte kann der Lebkuchen noch relativ hell sein, am Rand etwas dunkler. Nicht schrecken vor dem möglicherweise seltsamen Geruch, der kommt vom Natron, das macht aber nichts. Ein paar Minuten am Backblech rasten lassen und dann auf einem Gitter oder Teller vollständig auskühlen lassen und erst danach nach Wunsch verzieren. Am besten in einer Keksdose aufbewahren.. oder gleich alle essen 🙂