Türchen 4 (von Frieda Notter)

Barbara-Zweige

Ich wollte ja erst die Geschichte der Heiligen Barbara erzählen, aber 1. ist es was mit Religion und daher hier nicht so passend und 2. ist es ein wenig zu krass. Dann wollte ich Euch was von der Hoffnung erzählen, die die Barbarazweige symbolisieren. Man schneidet Zweige von Obstbäumen am Barbaratag, stellt sie in eine Vase mit warmem Wasser und wenn man eine unverheiratete junge Frau ist und sie blühen zu Weihnachten, kann man hoffen, dass man im folgenden Jahr heiraten wird. Wenn man das denn will. In allen anderen Fällen freut man sich an den Kirschblüten oder Apfelblüten als Zeichen des Frühlings, der irgendwann ja doch anbrechen wird. Und dieses Hoffnungszeichen brauchen wir doch gerade so dringend und so weiter. Es gibt aber genug Texte dieser Art und Ihr wisst sicher selbst, wie das mit den Barbarazweigen funktioniert.
Deswegen erzähle ich einfach von meinen Barbarazweigen in diesem Jahr, auch wenn es keine so hoffnungsvolle Geschichte ist. Aber sie ist doch zumindest wahr.

Als klar war, dass wir einen harten Lockdown mit geschlossenen Schulen haben würden, sind wir mit dem Kind nach Oberösterreich gefahren, ins Sommerhaus der Schwiegerfamilie, das sehr schön ist, aber nicht umsonst Sommerhaus heißt. Für den Winter sind die Nachtspeicheröfen nicht wirklich gemacht und wenn man nicht dreimal am Tag mit Holz zusätzlich heizt (und eigentlich auch dann) hat es in den Zimmern ohne Holzheizung schnell mal nur noch 15-16 Grad. Vor allem wenn es draußen immer kälter wird. Und es wurde immer kälter.

Zunächst aber waren wir noch guter Dinge und hatten sogar Pläne gemacht, abwechselnd im Haus zu sein bis Weihnachten, um dort dann auch zu feiern. In der Nähe des Hauses gibt es einen großen Grünschnitthaufen, so groß wie ein Haus. Und da ich den Blumenladen geschlossen wähnte, habe ich mir dort Tannengrün für einen improvisierten Adventskranz zusammengesucht. Und da sind mir auch verschiedene Zweige untergekommen, die ich mitgenommen habe. Für den größten Barbara-Strauß, den ich je hatte, für jede Menge Blüten an Weihnachten im Haus. Und weil es ja nicht so warm war, habe ich das schon 10 Tage vor dem Barbaratag gemacht, damit sie auch sicher bis Weihnachten blühen.

Nun wurde es aber draußen immer kälter und im Haus damit auch. So kalt, dass das Heizen zur tagesfüllenden Beschäftigung wurde und die Nerven blank lagen. Der Seeaufenthalt musste abgebrochen werden, wir sind alle wieder in Wien. Wohlbehalten und warm, aber traurig. Also ich bin traurig. Aus Weihnachten oder zumindest Advent im Haus am See wird wohl nichts, wir müssen das aufgeben. Vielleicht fahre ich noch ein paar Tage alleine hin, aber lange werde ich es auch nicht schaffen. Und mitnehmen werde ich die Zweige nicht können. Sie werden im auskühlenden Haus bleiben und deswegen nicht blühen. Diese Hoffnung muss ich aufgeben, wie so manch andere dieses Jahr. Irgendwann wird etwas anderes blühen. Und eine Vase voller Zweige ist ja auch ganz schön. Das Kind hat ein paar Vögel hineingesteckt.

Türchen 3 (von Olga)

Ein Jahr ist vergangen und es ist wieder Zeit für den Blogsinn Adventskalender.
Ich musste nicht lange überlegen, worüber ich schreiben werde. Für mich war klar, es müsste etwas sein, das mich und ich denke auch viele andere Menschen sehr beschäftigt. Es ist dieser Virus, der zum Teil die ganze Welt lahm legt und uns Verzweiflung und große Traurigkeit bringt.

Die Angst vieler Menschen, mich einbezogen, diesem Virus ausgeliefert zu sein und das keiner genau weiß, wie man am besten damit umgeht. Woher auch, so etwas hat ja noch keiner von uns erlebt. Was ist richtig, was ist falsch? Diese Fragen werden erst beantwortet werden können, wenn wir diese, für uns alle schwere Zeit hinter uns gebracht haben.

Ging es uns zu gut, sind wir schon an einem so hohen Level angelangt, dass wir wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht werden mussten?

Wenn ich so zurück auf dieses Jahr blicke, kommt es mir vor, wie ein nicht gelebtes, vergeudetes Jahr. Fast ein Jahr ohne die Menschen, die man liebt, die man umarmen und um sich haben möchte. Vor allem in meinem Alter bedeutet das sehr viel.

Zudem habe ich auch große Sorgen, dass Solidarität und Menschlichkeit sehr darunter leiden werden.
Aber auch wenn der Virus uns dieses Jahr sehr viel abverlangt hat, werden wir hoffentlich gestärkt und mit sehr viel Zuversicht ins neue Jahr schauen. Wenn diese Krise bewirkt hat, dass man vieles jetzt mit anderen Augen sieht und nicht mehr alles selbstverständlich ist, dann hat es vielleicht, trotz der schlimmen, tragischen und traurigen Tatsachen, etwas versöhnliches.

Ich wünsche euch allen Stärke für diese noch ungewisse kommende Zeit, Gesundheit und hoffentlich ein glückliches, mit euren Lieben vereintes, neues Jahr.

Türchen 2 (von Jörg)

Am 26.10. dieses Jahres, unserem Nationalfeiertag, einem Montag in den frühen Morgenstunden, ist an Covid-19 (oder: SARS-CoV-2, wie Angeber sagen, oder Corona, wie der Volksmund sagt) mein bester Freund elendig auf der Intensivstation des Krankenhauses meiner Heimatstadt erstickt. Fünf Tage zuvor hatte er den positiven Test erhalten. Er ist 37 Jahre alt geworden.

Immerhin fünf Wochen ist es nun schon her, aber immer noch vermag der Verlust nicht voll zu Bewusstsein zu kommen. Kein Wunder, realisiert sich hier ja nichts, indem es in deine Welt hereintritt, sondern es verschwindet etwas. Es ist plötzlich weg, und das betrifft nicht so sehr die Gegenwart, denn gegenwärtig ist man sich ohnedies selten im Alltag (zumal, wenn man hunderte Kilometer auseinander wohnt), sondern die Zukunft: all das, was eben nun nicht mehr sein wird. Und auch, wenn man die Zukunft niemals schon besitzt – du fühlst dich um sie betrogen, bestohlen, beraubt. Es wird all diese Sonntage des Lebens nicht mehr geben, an denen ich, bei meinen Eltern zu Besuch, ihn wie stets abgeholt habe, ein jedes Mal seit so vielen Jahren, damit wir uns unserer Gegenwart einen Abend lang freuen können.

Vieles ist un-erlebt, was wir noch hätten erleben können, vieles bleibt ungesagt, was es noch zu sagen gegeben hätte. Ich hatte ihm noch nicht einmal erzählt, dass ich nun mit meiner (von ihm fast ebenso geliebten) Freundin verlobt bin. Dass wir in einem halben Jahr mit sehr großer Sicherheit in meine Heimatstadt, damit in seine unmittelbare Nähe, ziehen werden. Dass die Trias der Sesshaftigkeit (Haus, Kind, Hündchen) bei uns gleichsam bevorsteht. Es wollte eine Überraschung sein, wie man sie eben gerne von Angesicht zu Angesicht erzählt, eine kleine Fröhlichkeit: Weißt du übrigens, dass wir uns bald viel, viel öfter sehen werden? Aber daraus wird nun nichts werden. Die Male, die wir uns gesehen haben, sind schon vollendet. Keine weiteren kommen mehr hinzu. Er wird nie mit meinen Kindern spielen. Nie werden wir auf meiner Terrasse ein Bier trinken. Es werden auch nie wieder alberne Nachrichten hin und her fliegen über etwas, das uns gerade ein Lachen beschert hat, das wir gerne mit dem anderen teilen wollen. Es wird gar nichts mehr sein, außer ein paar Erinnerungen in mir an sein Gesicht, seine Stimme, seine Umrisse, die langsam verschwimmen. Und irgendwann werde ich nicht mehr so viel an ihn denken. Und dann bleibt nur diese riesige Lücke, die man eines Tages nicht einmal mehr bemerkt. Wie all die Lücken, durch die wir nur mehr hindurchsehen, ohne sie wahrzunehmen. Dann, wenn der Schmerz sich über viele Jahre langsam totgelaufen hat.

Wenn ich gewusst hätte, dass er sterben werde, hätte ich ihm noch vieles gesagt. Aber ich bin mir sicher, dass es nicht notwendig war, denn er hat gewusst, wie lieb ich ihn habe, wie lieb wir ihn haben. Er war ein Mensch, wie es ihn nicht zweimal auf der Welt gibt, ganz unabhängig von unserer Freundschaft. Jeder, wie man so sagt, hat ihn gekannt in unserer Heimatstadt, und sein Tod hat eine allgemeine Bestürzung und eine tiefe Anteilnahme ausgelöst. Wie gerne würde ich ihm ein paar Jahre meines Lebens schenken! Nicht, wie man das so vor sich hinsagt, sondern sehr, sehr gerne. Nicht nur für mich, damit er da ist. Sondern für ihn, weil es so traurig ist, dass jemand… dass er in diesem Alter sterben musste, nicht mehr sein darf, ausgelöscht ist. Und wenn mir dieses Zauberstück vergönnt wäre, dann würde ich danach zu ihm sagen: Ich habe dir ein paar Jahre meines Lebens geschenkt, was sagst du denn dazu? „Ja, das ist wirklich sehr nett von dir, Jörg! Aber du hast mich auch schon öfter warten lassen, also da musst du eh bissl eine Zeit gutmachen…“ Ja, ich weiß.

Mein Freund ist mir stets ein wenig vorausgegangen, er war ein starker, großer, kraftvoller Mensch. In seiner Aura war Herzlichkeit, Geborgenheit, Humor und Güte. In seiner Todesnacht habe ich mich bei ihm noch erkundigt, wie es ihm gehe und ob er bei gutem Bewusstsein sei. Kurz gegen 1 Uhr früh kam die Antwort: „Körperlich schlecht. Erstickungsanfälle, immer irgendwelche Übungen zur unzeit,!!ük j.j.“

So klingt der Tod, wenn er über uns kommt.

Türchen 1 (von Marcel)

Ein langes, schweres und schmerzvolles Jahr 2020 neigt sich langsam dem Ende zu. Die meisten Menschen auf der Erde wollen dieses Jahr wohl am liebsten so schnell wie möglich hinter sich bringen und den Neustart ausrufen, aber ich bitte noch um ein bisschen Geduld, zuerst kommt noch der Blogsinn Adventskalender 2020 und damit doch noch eine gute Nachricht zum Schluss.

Ich wünsche uns allen wunderschöne 24 Türchen und einen versöhnlichen Abschied aus diesem Jahr.

Ein Plädoyer für den Zusammenhalt!

Ich erinnere mich noch, wie die Welt in meiner Kindheit aussah.
Es war nicht alles besser.
Ich erinnere mich an Diskriminierung, Rassismus und Homophobie, an Machismus und veraltete Frauenbilder.
Ich erinnere mich an Öl- und Wirtschaftskrisen.
Ich erinnere mich an Zukunftsängste und soziale Probleme.
Nein, es war keine heile Welt, aber es fühlte sich immer so an, als könnte man sie noch heilen.
Ich erinnere mich an den Mauerfall, ein Zusammenwachsen von Ländern, Umweltaktivismus, Friedensbewegungen und einen Aufbau von Rechte sowie Freiheiten.
Irgendwie war da immer das Gefühl, dass wir, wenn auch über Umwege, in die richtige Richtung steuern. Ich sah immer den Silberstreifen am Horizont.

Heute sehe ich das anders, die Zukunft der Welt fühlt sich so ungewiss an, wie nie zuvor in meinem Leben. Erstmalig in der Nachkriegszeit verdienen die Kinder weniger als ihre Eltern, ein Job in der Familie reicht selten zu mehr als zum Überleben, der Klimawandel beginnt seine ganze Wucht zu zeigen, der Glaube an die Politik ist verloren gegangen, Länder entfremden sich wieder, erkaltete Kriege werden wieder heißer, neue Konflikte entstehen, Rechte werden entzogen und die Freiheit wieder eingeschränkt.

Ich sehe eine fortschreitende Spaltung unserer Gesellschaft und verhärtete Fronten!
Ich sehe Christen gegen Muslime!
Ich sehe eine visionslose, populistische und opportunistische PolitikerInnenkaste.
Ich sehe ausufernden neoliberalen Kapitalismus!
Ich sehe die exorbitante Macht des Kapitals wie der Großunternehmen!
Ich sehe eine steigende Kluft zwischen Arm und Reich sowie die Manifestierung des Besitzes!
Ich sehe „Bobos“ gegen „Proleten“.
Ich sehe traditionelle Medien gegen soziale Medien.
Ich sehe Terroranschläge!
Ich sehe Klimakatastrophen und Wasserknappheit!
Ich sehe steigende Arbeitslosigkeit und abgehängte Jugendliche!
Ich sehe Chancenungleichheit!
Ich sehe immer mehr psychische Erkrankungen!
Ich sehe Frustration, Verärgerung und Wut!
Ich sehe Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit!
Ich sehe… nein, ich sehe ihn nicht mehr, den Silberstreifen am Horizont!

Wissen wir eigentlich noch, dass Frieden, Freiheit und Demokratie keine Naturgesetze sind?
70 Jahre Nachkriegszeit sind ein Sandkörnchen in der Menschheitsgeschichte. Schon morgen könnte alles vorbei sein.

Und nun stellt uns Covid-19 mit allen kurz-, mittel,- und langfristigen Folgen auf eine sehr große, vielleicht sogar finale Probe. Auf dem Spiel steht „unsere“ Welt und „unsere“ Wertegemeinschaft.
Wird unsere Geschichte hier enden? Ist unsere Zeit bald nur noch eine Historienserie auf Netflix? Noch haben wir es wohl in der Hand, aber wenn wir jetzt nicht beginnen Hände zu reichen, werden wir irgendwann wieder zu den Waffen greifen. Der Point of no Return ist gefühlt sehr nahe. Wenn wir wollen, dass auch die Kinder unserer Erde in einer friedlichen Welt aufwachsen dürfen, dann müssen wir dafür kämpfen. Aber nicht gegeneinander, sondern miteinander.

Es ist keine Floskel und wird es niemals sein:
Alle Menschen sind – innerhalb ihrer Gesellschaftsstrukturen – gleich.

Wir alle wollen in Frieden und Freiheit leben.
Wir alle wollen, dass es unseren Lieben gut geht.
Wir alle wollen Sicherheit.
Wir alle wollen Gesundheit.
Wir alle wollen Respekt.
Wir alle wollen freundlich und ehrlich behandelt werden.
Wir alle wollen glücklich sein.
Wir alle wollen leben und haben Angst vor dem Tod.
Wir alle wollen geliebt werden.

Bewerten wir Menschen nicht danach, woher sie kommen, woran sie glauben, wie sie aussehen, wie gebildet sie sind, was sie wählen, was sie schauen, was sie hören, was sie lesen, was sie essen, was sie fahren, was sie tragen, sondern was sie sagen. Reden wir mit ihnen. Fragen wir sie. Nehmen wir einander ernst.

Wir dürfen streiten, wir müssen sogar streiten, aber wir sollten einander immer respektieren und akzeptieren. Wir sitzen im gleichen Boot und wenn es bricht, gehen wir alle gemeinsam unter. Solidarität ist gefordert!

Solidarität für gefährdete Menschen in der Coronakrise!
Aber auch Solidarität für die sozial Schwachen, Bedürftigen und Besitzlosen!
Solidarität mit Nachbarländern (und allen Ländern)!
Solidarität mit geflüchteten Menschen!
Solidarität mit Minderheiten und Diskriminierten!
Solidarität mit Andersdenkenden und Andersgläubigen!
Solidarität mit unserer Erde und ihren Lebewesen!
Solidarität mit allen, die unsere Solidarität brauchen!

Ich bin dankbar in dieser friedlichen und freien Zeit leben zu dürfen und betrachte es als Privileg, welches so wenige Menschen vor mir hatten bzw. auch heute noch immer nicht haben. Deshalb werde ich für unsere Werte, den Zusammenhalt, den Frieden und die Freiheit aller bis zum Schluss kämpfen. Ich möchte ihn nämlich wieder sehen, den Silberstreifen am Horizont. Und wer möchte, kann sich mir anschließen, am Ende können wir es ohnehin nur gemeinsam schaffen.

„Ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen.“ (Voltaire)

26.10. Nationalfeiertag

Geboren in Deutschland, Eltern aus der Türkei, Großeltern aus Polen und Russland. Christ, Muslim und Jude.

Heimat und Identifikation sind Begriffe, die für mich vielleicht was anderes bedeuten, als für viele andere Menschen. Lange (und heute noch) bin ich zwischen den Stühlen gesessen und habe mich nirgendwo völlig zugehörig gefühlt, aber ich habe meinen Weg langsam gefunden:

Ich muss nichts, darf aber vieles sein. Die Schablone passt bei mir nicht und wird nie passen.

Ich bin das weltoffene Deutschland, welches, wie kaum ein anderes Land, so ehrlich seine Geschichte aufgearbeitet hat und mich so viele Werte gelehrt hat, die mein Ich ausmachen. Ich bin die wunderschöne Türkei mit ihren Menschen, die einem so viel Lebensfreude und Geselligkeit beibringen. Und das traumhafte Essen! Ich bin der Einfluss der anderen Kulturen unserer Familie, der immer latent spürbar und wichtig für mich war. Und dank meiner Frau bin ich auch Albanien, welches “Dolce Vita” sogar besser als die ItalienerInnen lebt.

Nun lebe ich seit knapp 15 Jahren in Wien bzw. Österreich. Meine neue Heimat. Mit Österreich zu identifizieren war schon immer schwerer als mit Wien, weil Österreich mich mehr abgelehnt und Wien herzlich willkommen geheißen hat. Aber es gibt wenige Länder, welche einem mehr das Gefühl der Freiheit geben als Österreich. Hier darf man einfach sein. Die Schönheit steht außer Frage, aber ich habe mittlerweile auch so viele großartige österreichische FreundInnen, welche das Land nur von seiner/ihrer besten Seite repräsentieren. Ich möchte euch und wofür ihr steht, nicht mehr missen. Und so habe ich auch Österreich langsam lieben gelernt und ich denke, wir kommen immer besser klar.

Meine Vergangenheit wird für immer in meinen Herzen bleiben, weil alle diese Einflüsse mich zu dem gemacht haben, was ich heute bin. Und Österreich gehört nun dazu. Ich bin ein Teil von Österreich und somit werden wir uns auch in Zukunft gegenseitig prägen und hoffentlich viel schenken. Ich bin dankbar, dass das Schicksal oder der Zufall, entscheidet selbst, mich hier her geführt hat und liebe es, hier zu leben.

Einen frohen Nationalfeiertag an alle Menschen, die hier leben und die das Land zu dem machen, was es ist.

Oh Corona

Oh Corona, oh Corona,

geboren in Wuhan,
die Welt jetzt dein zu Hause.
Unter herzlichem Empfang,
gönnst du uns keine Pause.

Geblendet von unserer Überheblichkeit, badeten wir uns in obszöner Überlegenheit.

Und dachten, wir wären unverletzlich,
doch nun wird deutlich, wir sind leicht ersetzlich.

Du nimmst uns gefangen, den Atem, die Luft.
Immer stärker drückst du zu, bis am Ende bist nur du.

Oh Corona, oh Corona,

du bist nicht gekommen, um gleich wieder zu gehen,
vorher sollen wir sehen und aufgepasst: verstehen!

Du wirst wohl noch bleiben und uns dezimieren, 
und so schwer es uns fällt,
wir müssen lernen, das zu akzeptieren.

Zusammen bleiben

Ich hoffe, es ist bald vorbei.
Es ist als wäre man in einem Film.
Es fühlt sich an, wie ein schlimmer Traum.

In den letzten Tagen habe ich in einigen Gesprächen und aufgrund meiner eigenen Gefühlswelt den Eindruck erhalten, dass es irgend etwas braucht, wo wir uns begegnen und frei über unsere Ängste sowie Gefühle sprechen können. Ein Platz, wo wir nicht stark sein und weiterhin funktionieren müssen, obwohl um uns herum so viel Unsicherheit herrscht und unsere heile Welt zusammenbricht. Deshalb möchte ich hier eine Plattform bieten, wo das möglich ist. Es geht hier explizit nicht um politische Entscheidungen, Maßnahmen, wirtschaftliche Folgen etc.

Hier geht es ausschließlich um uns.

Wie fühlen wir uns in der aktuellen Situation, was macht uns Angst und was gibt uns Kraft?

Selten gab es eine Zeit, wo wir uns so verwundbar gefühlt und die Gefahr so direkt und hart vernommen haben, wie gerade. Wir sind aktuell in einer Situation, die es in der Nachkriegszeit für uns noch nicht gab. Noch nie war unser eigenes Leben und das Leben unserer Familie, vor allem der Älteren so großflächig gefährdet. Wenn wir die aktuelle Prognosen zu Grunde legen, werden wir in den kommenden Monaten wohl Menschen aus unserem Umfeld verlieren. Vielleicht ein Familienmitglied, vielleicht ein Freund, eine Kollegin oder einen Bekannten. Oder es trifft einen selber.

Es ist ein Kampf gegen einen unsichtbaren Feind, der uns alle infizieren kann. Diese Vorstellung hat uns schon immer zum erschaudern gebracht. Und nun ist es real. Jeder Mensch auf der Straße, in der U-Bahn, auf der Arbeit oder wo auch immer, ist ein potentieller Überträger. Auch unsere besten Freunde und unsere Familienmitglieder. Man stelle sich mal vor man überträgt das Virus unwissend an seine Eltern und diese sterben daran. Das passiert in Italien und es kann uns passieren. Das ist verstörend.

Deshalb müssen wir soziale Kontakte reduzieren und uns solidarisch mit unseren MitbürgerInnen zeigen. Was absolut richtig und nachvollziehbar ist, hat aber auch einen schlimmen negativen Nebeneffekt. Nämlich, dass wir uns nicht auf die Art und Weise beistehen können, wie wir das gerne würden/sollten. Der generell ohnehin viel zu geringe zwischenmenschliche Kontakt wird nochmals reduziert. Und vor allem die Kranken und Alten werden dadurch doppelt bestraft. Sie haben nicht nur ein hohes Risiko eines schweren bis tödlichen Verlaufs durch den Virus, sondern können darüber hinaus auch noch genau deswegen nicht mehr besucht werden. Die Alten- und Pflegeheime werden noch trostlosere Orte als sonst und Oma & Opa können die Enkel-/Kinder für unbestimmte Zeit nicht mehr sehen. Sie sind mit ihrer Angst und mit sich selbst alleine. An Berühren ist momentan nicht zu denken. Umso wichtiger ist es, dass wir uns zu Hause beistehen und viel miteinander reden, damit wir nicht alleine mit unseren Ängsten bleiben. Deswegen widerspreche in diesem Fall manchen Expertenmeinungen, dass man auch zu Hause in verschiedene Räumen bleiben sollte, außer natürlich gefährdete Gruppen wohnen auch da. Wir brauchen weiterhin Menschen an unserer Seite, wo man die Schulter anlegen, getröstet werden oder auch weinen kann, wenn man sich danach fühlt.

Man merkt deutlich, dass diese Situation für alle neu ist, für die Politik, die Wirtschaft und die Gesellschaft. Es gibt daher auch noch keinen Plan, dem man folgen kann. Und welche Auswirkungen das alles, neben dem Virus an sich, auf die psychologische Volksgesundheit hat, wird man erst in der Zukunft sehen. Über Gefühle sprechen bzw. schreiben kann jedenfalls ein wichtiges Ventil sein. Deshalb möchte ich diese Möglichkeit hier anbieten:

Wenn ihr das Bedürfnis habt, etwas zu schreiben, eure Ängste in Worte zu fassen, eine Geschichte zu verfassen oder Hoffnung spendende Worte parat habt, dann postet einen Kommentar zu diesem Beitrag oder schreibt mir eine E-Mail oder Whatsapp. Ich werde sie anonym unter meinen Text hier stellen.

Wenn wir uns in nächster Zeit schon nicht körperlich nah sein können, so wollen wir uns doch zumindest auf diese Weise nahe kommen.


1m Sicherheitsabstand


Olga:

Auch uns kommt das alles vor wie ein böser Traum, aus dem wir hoffentlich bald erwachen werden. Jetzt heißt es solidarisch mit uns, den Älteren, zu sein, damit auch wir so gut als möglich unbeschadet da raus zu kommen. Es wird jetzt auch viel Einsamkeit bei vielen Omas und Opas geben ohne ihre Kinder und Enkelkinder. Wir können jetzt nur hoffen das baldmöglichst ein Medikament von den Forschern und Virologen, weltweit, gefunden wird. Wenn es auch mit einem Impfstoff noch einige Zeit dauern wird, so könnte ein Medikament das die Symptome bekämpft schon viel helfen. So hoffen wir das der Spuk hoffentlich bald vorbei ist und wir mit dem Corona Virus leben können, so wie wir mit der jährlichen Grippe leben. Bleibt alle gesund und munter.

Gute Zeit an euch alle, eure Olga.

Burning Snowman 2020

Burning Snowman 2020

Am Samstag den 22.02.2020 findet ab 16Uhr der BURNING SNOWMAN 2020 statt.

Habt keine Angst vor der Kälte, vor dem Sonnenuntergang wird am großen Feuer gegrillt und es wird uns Wärme spenden. Genauso wie heiße Musik unseren Kreislauf in Schwung bringen wird. Wenn dann die Dunkelheit über uns fällt, wird der Schneemann wieder zeremoniell verbrannt, um den großen Winter zu besänftigen.

Lustige Ideen von eurer Seite sind explizit erwünscht und je verrückter sie sind, umso besser. Und teilt die Veranstaltung gerne mit euren FreundInnen, sowohl online in den sozialen Medien als auch offline. Denn je mehr Leute kommen, um dem Winter die Ehre erweisen, umso wahrscheinlicher ist es, dass wir auch dieses Jahr vom ewigen Winter verschont werden.

Daher hoffe ich, im Namen der ganzen Menschheit – zumindest der Nordhalbkugel – viele von euch zu sehen.

Türchen 24 (von Marcel)

Ursprünglich wollte ich ja auf Türchen 18 eingehen und meine Perspektive zu dieser Erfahrung schreiben. Der Text war auch so gut wie fertig, aber dann passierte etwas: Das Leben!

Eine kleine Weihnachtsgeschichte

Die Tür in unser Schlafzimmer geht auf, ein Kind tritt herein. Ich bin wach. Der Wecker zeigt 8Uhr an, positive Überraschung! Die Kinder schauen Checker Tobi, deshalb wurden wir so lange in Ruhe gelassen. Die Win-Win-Situation überhaupt. Der Rolladen im Schlafzimmer ist komplett zu, daher wird es wie jeden Tag spannend, welches Wetter draußen sein wird, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Langsam fährt er hoch und wer hätte das gedacht, es ist grau in grau! Das perfekte Depressionswetter und Wasser auf den Mühlen einer Entscheidung, welche vor einem Jahr getroffen wurde. Die Winterdepressionen der letzten Jahre haben mich gelehrt, im Winter zu verschwinden. Egal wohin, nur Sonnenlicht braucht es. Und heute geht es los in den Urlaub ins Warme und Helle. Wir treffen also letzte Vorbereitungen, packen nochmal dies ein oder jenes aus. Die Kinder sind nun leider schon urlaubsaufgeregt und wie jedes Mal hat man das Gefühl, schon 3 Stunden vor dem Verlassen der Wohnung im Stress zu sein. Die Sandwiches für die Reise sind gemacht, die Koffer zu, die Rucksäcke werden noch mit dem restlichen nötigen und unnötigen Kram gefüllt. Los geht’s. Mit der Straßenbahn nach Floridsdorf, dort mit dem Zug zum Flughafen Wien, dann Flug nach Amman, umsteigen und der finale Flug nach Dubai. Dann noch ein Taxi und schon sind wir im Hotel, 5Uhr morgens. Dort warten meine Mama und mein Stiefvater. Naja, besser gesagt, hoffentlich warten sie nicht. Aber man weiß nie bei Eltern ;-). Und wie auch alle Eltern wissen ist jeder dieser Reiseschritte mit hoher Aufmerksamkeit und Verantwortung verbunden. Die Kinder beschäftigen und nicht verlieren, zweites gilt auch für das Gepäck. Allerdings ist man hin und wieder nicht überall erfolgreich. Beim Check-in fällt mir auf, dass mein Rucksack fehlt. Gleich schießt es mir in den Kopf: Ich habe ihn im Zug vergessen. Ich renne sofort los, aber natürlich ist er nicht mehr am Bahnsteig. Katastrophe! In diesem Rucksack ist mein Laptop, die Tablets aller Familienmitglieder, ein Nintendo und E-Book-Reader, meine Kopfhörer, mein Geldbeutel inklusive Geld, Führerschein, Personalausweis und Bankkarte etc. und unser (einziger) Hausschlüssel mit der Topnummer, die wurde von der Hausverwaltung netterweise in den Schlüssel eingraviert. Wert alles zusammen ca. 2.500 Euro. Bürokratienervfaktor 8 von 10 Punkten. Nostalgieschmerzfaktor, hauptsächlich nur der Führerschein, also 2 von 10. Und Glück im Unglück, nicht die Pässe und die Kreditkarte. Aber was mach ich jetzt? Meine Familie wartet oben beim Check-in, wir müssen bald los. Ich rufe die ÖBB an, aber an einem Sonntag arbeitet da wohl niemand, verrückt diese Annahme, Dinge gehen normalerweise ja auch nur Werktags verloren. Nach 20 sehr langen Minuten in der Warteschleife drücke ich 1, damit werde ich zurück gerufen. Die freundliche Computerdamenstimme sagt, dies geschieht in über 2 Stunden. Ok, dann gebe ich euch halt die Nummer des Piloten?! Eine letzte kleine Chance eröffnet sich mir, als ein Zug Richtung Floridsdorf einfährt und am Flughafen seine erste Station hat, unserer zuvor kam von dort und hatte am Flughafen Endstation. Vielleicht gedreht oder kurz irgendwo gewartet? Es ist definitv dieselbe Linie, aber wie ich nach dem Durchrennen feststelle, nicht derselbe Zug. Ich frag den Zugführer und er sagt, unser Zug ist schon wieder Richtung Laa an der Thaya unterwegs. Die Wahrscheinlichkeit den Rucksack noch am Flughafen aufzufinden ist somit gestorben. Jetzt muss ich schnell zurück zu meiner Familie, sonst verpassen wir den Flug. Auf dem Weg zum Check-in komme ich an einem ÖBB-Schalter vorbei, eine letzte Idee kommt mir. Ich lasse mir die Fahrpläne der Zuges ausdrucken, erst fährt er nach Laa an der Thaya und dann, nach einem 2-stündigen Stop dort, zurück über Wien. Vielleicht kann jemand dorthin fahren und dort schauen. Es ist ein großer Act, die Fahrt von Wien dauert ca. eine Stunde, daher ist das schon eine große Bitte, aber ich frage Freunde, ob sie hinfahren können oder jemand in der Nähe kennen. Sie beginnen sich darum zu kümmern. Gute Freunde sind schon was schönes. Das alles geschieht, während wir durch die Kontrollen zum Gate rennen, wir sind die Letzten beim Check-in und schaffen es gerade so zum Boarding. 

Ok, let it go. Ich kann den Urlaub und die Freude der Kinder jetzt nicht weiter belasten, vor allem, wenn es nichts bringt. So ist es jetzt nunmal, es liegt nicht mehr in meiner Macht. Ich bin auf die Hilfsbereitschaft und Gutmütigkeit der Menschen im Zug angewiesen und auf meine Freunde. Wir stehen in der Schlange für den Bus, der uns zum Flugzeug bringt. Wir geben unsere Boarding Pässe ab und die Dame zieht sie einen nach dem anderen über den Scanner. Grün, Schwiegervater darf sich auf den Weg in den Bus machen, dann nochmal grün, grün und dann rot, abgewiesen. Was ist jetzt los? Die Dame schaut verwundert auf ihren PC, denkt kurz nach und dann fällt ihr der Grund wieder ein. “Haben sie ihren Rucksack im Zug verloren” fragt sie mich. “Ja”, sage ich und sie zeigt gleichzeitig auf den Boden, wo er steht. Ich bin fassungslos, “wie ist das möglich” frage ich und sie sagt, dass es ein am Flughafen Beschäftigter gefunden hat und es dann, wie ich später erfahre mit nicht gerade geringem Aufwand, der Rucksack war ja schon wieder Richtung Wien unterwegs, auf den richtigen Weg gebracht hat. Während ich die Glücksüberbringerin umarme, weint Arnisa vor Freude und alle Menschen, die diese Szene erlebt haben, haben ein Lachen im Gesicht. “Außerdem hat er auch eine Nachricht hinterlassen”, sagt sie zum Schluss noch. Ich öffne den Rucksack und finde einen Zettel. Auf diesem steht sein Name, seine Telefonnummer und “Merry Christmas :-)”.

Es wirkt wie ein kitschiges Weihnachtswunder aus Hollywood, nur dass das Leben manchmal die gleichen oder noch bessere Geschichten schreibt.

Lieber Vlad, ich habe dich ja eingeladen, den Adventskalender zu lesen und ich hoffe, du liest gerade diese Zeilen. Wir sind dir wirklich sehr dankbar für deine gute Tat. Aber nicht nur wegen des Geldes oder Stresses, das alles wäre natürlich sehr sehr ärgerlich gewesen, aber in ein paar Monaten fast schon wieder vergessen. Nein, wegen der unglaublichen Überraschung, dieser Lottogewinn gleich kommenden Wahrscheinlichkeit. Deine Geste ist für die Ewigkeit. Wir werden diese Geschichte niemals vergessen und sie noch oft in unserem Leben erzählen und damit Menschen zum herzlichen Lachen bringen und dabei selber jedes Mal Gänsehaut bekommen. Und sie wird für immer die Message haben, dass wir nie vergessen sollten, dass es auf unserem Planeten auch immer solche Menschen geben wird! 

Frohe Weihnachten bzw. Festtage an euch alle! Ein fantastischer Adventskalender 2019 ist nun zu Ende. Es gab wieder wunderschöne und sehr berührende Texte bzw. Werke. Danke an euch alle für die Mühe, die ihr euch gemacht habt sowie eure Offenheit. Und ich denke, wir haben auch dieses Jahr wieder etwas besonderes geschaffen. Ich kann euch jedenfalls sagen, dass die Resonanz unglaublich war. Ohne euch, auch die LeserInnen, wäre das nicht möglich. Danke, danke, danke.

Wir sehen uns wieder zum Burning Snowman am Samstag den 22.02.2020!

Türchen 23 (von Susanne)

Magische Zahlen

Es hat dieses Jahr nur einen Moment gedauert um meinen diesjährigen Lieblingstag auszusuchen, den 23.12., den Tag vor Heilig Abend. Weihnachten ist ja eine besinnliche Zeit und daher möchte ich mich, inspiriert durch die 23, auf eine kurze Reise in die magische Zahlen Welt begeben. Mich persönlich verbindet die 23 automatisch mit Musik, dort habe ich sie zentral immer wieder kennen gelernt. Banner, Sticker, Plakate. In der Mathematik eine Zahl, die aus zwei Primzahlen besteht und deren Quersumme wieder eine Primzahl ist. Dank eines berühmtes Romans wird 23 Unglück und Untergang nachgesagt.Ähnliches Problem hat sich auch die 13 eingehandelt. Oft gibt es weder Zimmernummern mit 13, noch Stockwerke. Triskaidekaphobie ist allgegenwärtig. Ein Synonym für den Teufel und im Tarot der Teufel…Diese und viele andere Glauben und Aberglauben sind mir in meinen Recherchen über die 23 begegnet. Ich wurde dazu bewogen über Macht, Kraft, Zahlen, nachzudenken. Persönlich habe ich eine enge Verbindung zu Zahlen. Der 8 messe ich in meinem Leben besondere Bedeutung zu. Das ist aber eine andere Geschichte. Man nimmt eine Zahl als Glücksbringer mit oder meidet sie zwecks Unglück. Zahlen besitzen eine besondere Magie.Was ist eure Zahl im Leben? Gebt ihr diesen in gewisser Art Raum? Seid ihr euch dessen bewusst? Man sollte meiner Meinung nach die besinnliche Zeit auch Mal nutzen, um sich der allgegenwärtigen Dinge und deren Magie bewusst zu werden. Wie es die Zahlen bei mir sind, was macht euer Leben magisch und wird zu wenig gewürdigt? Last but not least: Die Antwort nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest ist sowieso 42! 😄

Frohe Weihnachten!