Türchen 15 (von Elena)

Liebe Mitmenschen,ich möchte heute zwei Geschichten mit euch teilen. Eine visuell,
tiefgehend und süß illustriert:

ich möchte heute zwei Geschichten mit euch teilen. Eine visuell,
tiefgehend und süß illustriert:

Und eine andere verschmitzt und mehrdeutig, wurde mir von einer Freundin
erzählt und ich gebe sie an euch weiter.

Es war einmal in einem Königreich. Dieses wurde von einem König regiert
der es über alles liebte Kämpfen zuzusehen, ganz besonders fasziniert
war er von Hundekämpfen. Also beauftragte er eine Hundetrainerin ihm den
nur vorstellbar besten Kampfhund auszubilden.

Gedacht getan. Er beauftragte eine Trainerin mit der Suche nach einem
Hund und als sie ihn gefunden hatte fuhr er nach einer Zeit hin um den
Hund abzuholen. Die Trainerin aber verneinte und meinte der Hund sei
noch nicht so weit er habe noch etwas zu lernen. Der König vertraute der
Trainerin und ging wieder seinen wichtigen Herrschertätigkeiten nach.

So sollte es noch einige male gehen. Die Unruhe und der Unmut des König
wuchs ständig an und so war die Freude unermesslich groß als die
Trainerin eines Tages bekannt gab, dass der Hund nun soweit war.

Der König ließ ein großes Fest mit Kämpfen in der Hundearena
vorbereiten. Alle waren gespannt was dieser größte Kämpfer unter allen
Hunden vermochte, doch am meisten freute sich der König. So schön und
stark war der Hund als er die Arena betrat, ruhig und aufrecht stellte
er sich in die Mitte hin und wartete auf seinen Gegner. Endlich wurde
der Kontrahent zu ihm hineingelassen und rannte auch sogleich auf ihn
zu. Nur um kurz vor ihm abzustoppen und sich vor den Füßen des Hundes
aller Hunde zusammenzurollen.

Stille breitete sich in der Arena aus. Das war nicht das was sich alle
erwartet hatten. Noch weitere Hunde wurden ihm als Herausforderer
geschickt, doch immer das selbe Ergebnis. Sie warfen sich ohne
sichtbaren Kampf vor ihm nieder. Der König war erbost. Er fühlte sich um
seinen Kampf betrogen.

Wütend suchte er die Trainerin auf. Diese entgegnete ihm schlicht:”Ihr
wolltet den besten aller Kämpfer. Der Hund ist zu einem geworden, der
sich selbst seiner so stark bewusst ist, dass es keinen Kampf, kein
Ringen, keinen Zweifel mehr zu benötigt. Wenn er es weiß, spüren das
auch die anderen Hunde und ein Kampf ist nicht mehr von Belang.”

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