Türchen 16 (von Daniel)

Gibst du alles?

Ich habe vor kurzem Film einen Film gesehen mit dem Titel ” A beautiful Mind”. In der Hauptrolle Russell Crowe der John Nash spielt, ein paranoid schizophrenes Genie der einen Durchbruch in der regulierenden Dynamyik erwirkte und somit Adam Smiths jahrhundertealte Theorie umstieß. Die einen oder anderen kennen es aus der Spieltheorie nämlich das “Nash Equilibrium”. Was ich mitgenommen habe sind zwar mehrere Punkte aber ein besonderer befindet sich gegen Ende des Films. Nash spricht mit einem seiner Konkurrenten aus der Studienzeit in Princeton und dieser antwortete ihm mit:

“Es gewinnt keiner, John”.

Ein einfacher aber äußerst tiefgründiger Satz! Und so ist es auch, keiner gewinnt, keiner verliert. Wir stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Wir bekommen, wie bei einem Pokerspiel, zufällig die Karten ausgeteilt und sollten dieses Blatt spielen, so gut wir eben können.

Ist man in der dritten Welt zur Welt gekommen, so kann es sein, dass man von 1 Eur am Tag leben muss, den ganzen Tag schwer arbeitet, um Nahrung kaufen zu können und monatelang sparen muss, um ein altes Fahrrad dem Nachbarn abzukaufen, wodurch man in die Stadt fahren kann, um einem besser bezahlten Job nachzugehen. Ein anderer wächst als Sohn eines Wohlhabenden in einer Weltmetropole auf und darf sich zum 18. Geburtstag entscheiden ob es ein nagelneuer SUV oder doch ein Sportwagen sein darf. Womöglich bekommt er beides.

Zu denken der Millionärssohn wäre glücklicher und zufriedener hat weit gefehlt. Es geht nämlich um die Variablen, die man selbst beeinflussen kann.

Nur ein paar Beipiele:

Wie gehe ich mit schwierigen Situationen um? Beschneide ich mich und meine Werte ständig? Steh ich zu meinem Wort?

Habe ich alles gegeben?

Tja, habe ich wirklich alles gegeben? Kann man das überhaupt sagen oder bestimmen?

Ich meine doch! Wenn man alle seine Möglichkeiten, Ressourcen und Kapazitäten ausschöpft und an die Grenzen geht, ohne seiner Gesundheit zu schaden, dann kann man ja auch nicht mehr machen. Und solange man diesen Punkt immer wieder erreicht, kann man mit Überzeugung behaupten:

JA, ich habe alles gegeben!

Das Ergebnis wird relativ gesehen zweitrangig, absolut aber zu einer eigenen Messlatte für den nächsten Versuch.

Mit diesen Worten wünsche ich allen frohe Weihnachten und ambitionierte Ziele fürs neue Jahr! Mögen Eure Träume und Wünsche in Erfüllung gehen.

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