Türchen 24 (von Marcel)

24 Türchen sind geöffnet, 21 Freunde haben etwas geschrieben, gesungen, gezeichnet, gebacken oder sich was ganz anderes ausgedacht. Und ganz ehrlich, ich habe es genossen! Jeden Tag habe ich mich gefreut, wenn ich Post erhalten habe. Ich habe jeden eurer Texte bestimmt drei Mal gelesen und ich bin wirklich traurig, dass es vorbei ist. Es waren so viele Perlen dabei, dass ich mir jetzt eine Kette mache. Jedem Beitrag hat man angemerkt, dass die Person ehrlich etwas zum Ganzen beitragen wollte, viele haben etwas von sich Preis gegeben, was ich so von ihnen noch nicht kannte. Ein Stück von ihrer Seele. Indem wir über unsere Gefühle reden, öffnen wir uns, wir geben etwas von unserem Inneren frei. Das macht uns verletzlicher, aber es bringt uns auch einander näher, wir lernen uns besser kennen.

Wenn ich die letzten knapp drei Wochen Revue passieren lasse, so erinnere ich mich an viel Besinnliches und Lustiges, aber vor allem wurde auf den Stress in der Weihnachtszeit eingegangen (eigentlich interessant für eine qualitative Forschungsarbeit 🙂 ). Die Frage ist, wie viel Stress ist nicht abänderbar und wie viel ist hausgemacht? Ich bin da persönlich bei den Texten, die versuchen die schönen Seiten dieser Zeit in den Vordergrund zu stellen. Wenn wir die stressigen Sachen nicht wollen, dann halten wir uns da halt so weit wie möglich raus. Es wird vielleicht einige Leute vor den Kopf stoßen, aber wenn es jeden belastet, hat keiner was davon.

Ich sehe die Weihnachtszeit nicht als ein religiöses Fest, sondern als einen Tag der Freunde und Familie. Weihnachten kann in anderen Kulturkreisen durch Begriffe wie Bayram, Pessach, Maha Shivaratri, Vesakh oder irgendein heidnisches Fest ersetzt werden. Es kann auch ein Tag der Freunde und Familie sein, den die Personen unter sich ausmachen. Aber diese Tage sind sehr wertvoll, denn sie führen uns zusammen. In unserer schnelllebigen Welt gibt es nur wenige Konstanten, nur wenige Tage, an denen wir uns alle Zeit für einander nehmen müssen. Müssen, nicht weil wir es sonst nicht wollen, sondern müssen, weil wir es sonst oft nicht schaffen. Wir rasten einfach zu selten, sind immer beschäftigt und unser Alltag ist schon anstrengend und füllend genug. Aber wir brauchen hin und wieder diese Zeit, sie erdet uns, sie zwingt uns zum Durchatmen und erinnert uns an die wirklich wichtigen Dinge im Leben.
Mit diesen Worten möchte ich euch dazu ermuntern, heute und die kommenden Tage zu genießen, das Positive voll auszuschöpfen und das Negative wegzudrängen.

Und meine letzten Worte zum Adventskalender:
Er hat genau das repräsentiert, was Blogsinn ausmachen soll! Ihr habt dieses Gefühl und die Idee verstanden und perfekt umgesetzt. Ich danke euch von ganzem Herzen!
Und ich hoffe, einige von euch haben Freude an der Partizipation gefunden und euer Feuer wurde geweckt.

Ich wünsche euch wunderschöne Festtage.
Ich liebe euch!

Zu guter Letzt habe ich noch eine Emoji-Weihnachtsgeschichte für euch:

AdventStory

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