Türchen 3 (von Thomas)

Ein Plädoyer für Klimaerwärmung!

Die Eindrücke der beginnenden Adventzeit, insbesondere in den Einkaufsstraßen und Shopping-Malls zeigen für mich wieder einmal, dass die „stillste Zeit im Jahr“ durch hektisches Herumlaufen, versehentliches Rempeln und audiovisueller Reizüberflutung gekennzeichnet sind. Keine Spur von Ruhe und Innehalten. Dies sind jedoch jene Dinge, die ich im Advent am meisten suche, aber am ehesten vermisse.

In diesem immer hektischer anmutenden Treiben gehen auch Menschen am Rande der Gesellschaft, die am Straßenrand um ein paar Euros betteln oder den “Augustin” verkaufen, buchstäblich unter. Blickfang sind nur mehr grelle Reklamen und ein Wildwuchs an Weihnachtsbeleuchtung. All diese Dinge drücken, so finde ich, eine gewisse Rohheit, eine Art sozialer Kälte im alltäglichen Leben aus.

Andererseits habe ich unlängst außerhalb von Wien, mitten in der Natur, zwar einiges an meteorologischer Kälte abbekommen, aber gleichzeitig waren die kurzen Begegnungen der Wandernden von einem herzlichen „Griaß di“ inklusive Lächeln begleitet. Das war für mich ein krasser Kontrast zum vorigen Einkaufssamstag.

Was meine ich nun mit der im Titel erwähnten “Klimaerwärmung”? Das sich zu Ende neigende Jahr 2019 wird als eines der heißesten seit Beginn weltweiter Temperatur-Aufzeichnungen eingehen. 2019 wird auch als ein Jahr wiederauflammender bzw. bestehender Konflikte in Erinnerung bleiben. Das bedeutet einerseits werden die Temperaturen weltweit im Schnitt immer wärmer, in unserer Gesellschaft besteht jedoch oft soziale Kälte.

Im Sinne des Energieerhaltungssatzes wäre es doch super ein oder zwei Grad Celsius aus der Atmosphäre entnehmen zu können und diese Energie in den Aufbau und Erhalt von Solidarität in unserer Gesellschaft zu investieren um so eine Erwärmung des gesellschaftlichen Klimas zu gewährleisten :-).

Türchen 1 (von Marcel)

Beinahe ein Jahr ist vergangen seit meiner verzweifelten Abrechnung am 24.12.2018. Dieser Tag war der Höhepunkt eines Gefühls, das schon länger in mir vorhanden war und sich langsam verstärkt hat. Ein Gefühl, welches ich in dieser Form in meinem Leben zuvor noch nicht hatte oder besser gesagt, nicht wahrhaben wollte. Das Gefühl nicht mehr zu können, die Kontrolle zu verlieren.

Generell war 2018 aufgrund verschiedener Ursachen, einige habe ich damals aufgezählt, ein Jahr, welches für mich, meine Ehe und meine Familie zu einer Zerreißprobe wurde. Lebenskrisen, Ehekrisen und damit zwangsläufig Familienkrisen. Ich kann ohne Übertreibung behaupten, dass es mental das schwerste Jahr meines Lebens war.

In dieser Zeit musste ich ein ganz wichtiges Paradoxon begreifen: Schwäche zulassen können, macht stärker! Ich musste lernen, nicht immer stark sein zu müssen. Ich darf mich verletzlich zeigen, darf verzweifelt sein und weinen, ich darf mich lenken lassen, wenn ich den Weg nicht mehr kenne und ich darf mich fallen lassen, um aufgefangen zu werden. Ich darf Kontrolle verlieren und auch bewusst abgeben.

In meinem Leben wollte, nein musste ich stark sein, um mich zu schützen, so wie viele das von uns wahrscheinlich machen. Zudem wird Stärke zeigen (müssen!) leider immer noch als ein männliches Attribut vermittelt, welches vielen meines Geschlechts schon früh sozialisiert wird. Natürlich gilt das auch für Frauen, insbesondere was die Gratwanderung betrifft, nicht die klischeehaften Attribute weiblicher Schwäche zu bedienen und dann aber auf der anderen Seite daher keine Schwäche mehr zulassen zu können. Aber im Fall Schwäche zeigen und zulassen ist es wahrscheinlich besonders für einen Mann aufgrund unserer Sozialisierung wichtig und schwierig zu lernen, dass dies legitim ist. Mehr sogar, dass es für die psychische Gesundheit notwendig ist. Niemand kann immer stark sein ohne negativen Nebeneffekt.

Ich habe eine Kindheit und Jugend gehabt, in der ich einerseits mit viel Liebe von Seiten meiner Familie aufgewachsen bin, aber andererseits nie eine “normale” intakte Familie und leider auch kein positives männliches Vorbild hatte. In dieser Zeit habe ich begonnen ein Schutzschild um mich herum zu bauen, um mich zu beschützen. Dazu kam mein Päckchen, welches wohl jeder Mensch in irgendeiner Form mit sich herum trägt. Mein Päckchen war mein Gewicht, welches ich im wahrsten Sinne des Wortes schon früh mit mir herumschleppte und das sogar optisch ein Schutzschild darstellte. Ich war schon damals ein positiver Mensch und konnte mit Beleidigungen und „Scherzen“ ganz gut umgehen. Aber mein Selbstbewusstsein hat es sehr wohl beschädigt. Das ich hinzukommend noch spät in die Pubertät kam und damit immer 2-3 Jahre jünger aussah, war in Kombination kein gewinnbringendes Duo für meinen Erfolg bei Mädchen. So blieben meine Verliebtheiten lange Zeit unerwidert. Und wenn ich mich auch immer auf meine Familie verlassen konnte, so ist man in diesen Dingen oft völlig alleine. Ich war nicht in der Lage etwas zu sagen, zu weinen und im Hilfe zu bieten. So wurde Bud Spencer zu meiner imaginären Vaterfigur. Auch er war übergewichtig, aber auch stark und unbesiegbar. Er kämpfte immer für die Kleinen und für das Gute, und natürlich gewann er und zeigte sich barmherzig. Und so hat er lange Zeit auch mich mit seiner mächtigen Faust beschützt.

Dieses Schutzschild und die Angst vor Kontrollverlust bzw. verletzlicher Offenheit zu erkennen und abzutragen war viel Arbeit und dauert immer noch an. Sowohl sozialisierte als auch selbst gesetzte Grenzen sind nur langsam zu überwinden. Doch jetzt weiß ich, dass stark sein, nicht heißt, niemals schwach sein zu dürfen, sondern es heißt zu wissen, wann man schwach sein darf, wann man um Hilfe bitten kann und zu akzeptieren, dass man nicht alles alleine schaffen kann.

Schwäche zulassen in der Partnerschaft.
Schwäche zulassen als Vater sowie als Sohn.
Schwäche zulassen im Beruf.
Schwäche zulassen in der Sexualität.
Schwäche zulassen in der Bewältigung des Lebens.

Das Projekt Blogsinn hat mir selbst sehr geholfen, dies zu erkennen, weil ich hier begonnen habe, über Gefühle zu schreiben und mich zu öffnen. Seitdem fühle ich mich freier, ehrlicher und authentischer. Wer weiß, vielleicht habe ich es unterbewusst auch deswegen gestartet?!

Und so darf bzw. soll Blogsinn auch für andere eine Plattform sein, diesen ersten Schritt gehen zu können. Der Adventskalender ist ein Chance dafür.

In diesem Sinne wünsche ich uns einen wunderbaren Blogsinn Adventskalender 2019.

Türchen 17 (von Alba)

Definition of Love

What is love?
Love is a very special and meaningful feeling for each of us . Without this proper idea of love, people would be acting like blind persons searching for the light with thousand of obstacles in front of them.

Love can hurt in the long run, and people can also be blinded by it. Many people put up walls to guard their “heart” from being hurt again. Love teaches us many lessons. We use those lessons in our future relationships. We don’t want to make the same mistakes.
This kind of love I’m describing is the one that makes you feel the butterflies in the stomach . Just seeing that particular person can be enough to make one smile and make your day and all the worries go away. It’s neither a crush nor infatuation and many are willing to do anything for this thing that is called love.
It’s a wonderful feeling when you know that you are loved and even a more wonderful feeling when you are in love.

Love and passion is the burning sensation that drives us to lead our lives into new horizons: following the heart , hoping it will guide the way.

I hope and wish this new year will bring true love in everyone’s life !

P.S. dedicated to my Love D ❤️

Türchen 15 (von Iris)

Christmas trees in forest

Christmas is arriving soon, with the advent period about half way over. My father always called these times the darkest times of the year. And the days are dark, it’s dark when I go to work, and again when I come home. There are times that I feel I am living in a cave.

End of the year is for me personally a time for reflection. In the cold weather I prefer to sit at home with a hot cup of tea, a blanket and of course our cat on the lap. And that leads to reflection of what I have been doing in the past year and what I like to do next year.

As every year this year also had it’s ups and downs, including a lot of plans to visit family members that were not realized. So hopefully that can be done next year. Seeing all the terrible news on the television just makes me feel grateful, of my home, my work and my family. It’s impossible to ignore all terrible things, instead I focus on trying to stay positive. And look for inspiration in poetry, like the one under from Rumi about life & death. So I hope every one who reads this is also inspired.

Merry Christmas and a Happy New Year to All!

============================================================================

look at love
how it tangles
with the one fallen in love

look at spirit
how it fuses with earth
giving it new life

why are you so busy
with this or that or good or bad
pay attention to how things blend

why talk about all
the known and the unknown
see how the unknown merges into the known

why think separately
of this life and the next
when one is born from the last

look at your heart and tongue
one feels but deaf and dumb
the other speaks in words and signs

look at water and fire
earth and wind
enemies and friends all at once

the wolf and the lamb
the lion and the deer
far away yet together

look at the unity of this
spring and winter
manifested in the equinox

you too must mingle my friends
since the earth and the sky
are mingled just for you and me

be like sugarcane
sweet yet silent
don’t get mixed up with bitter words

my beloved grows
right out of my own heart
how much more union can there be

Türchen 14 (von Olga)

Als Marcel mich fragte, ob ich etwas im Blogsinn Adventskalender schreiben möchte, habe ich spontan zugesagt. Ich überlegte, ob ich über etwas Gehörtes oder Gelesenes schreiben sollte oder über etwas, dass mich persönlich betraf und bewegt hatte. Ich habe mich für Letzteres entschieden.

Wir wollten in diesem Jahr mit den Kindern, Enkelkindern, Oma und Tante eine tolle Kreuzfahrt machen und freuten uns schon riesig darauf. Wir wollten alle miteinander eine unvergessliche Zeit verbringen, doch wie es das Schicksal so wollte, sollte es nicht dazu kommen. Mein Mann wurde sehr krank und musste ins Krankenhaus. Ich bangte tagelang um sein Leben. Diese Gefühle, die ich damals hatte, kann man nicht in Worte fassen. Man steht ohnmächtig da, ohne den Ausgang zu kennen. In diesen Tagen wurde mir bewusst, wie kurz die gemeinsame Zeit sein kann, wir sollten sie nutzen, sie so oft als möglich mit unseren Lieben zu verbringen.

Ja die Zeit….. wir messen ihr viel zu wenig Bedeutung bei und doch ist sie so wertvoll und wichtig. Sie ist ein Geben und Nehmen, man kann sie im Gespräch oder in aller Stille verbringen. Das wir oft viel zu wenig davon haben und sie auch nicht genug wertschätzen, wird uns erst bewusst, wenn wir merken, dass sie uns davonläuft.

Deshalb wünsche ich euch allen einen schönen Advent, ganz viel Spaß und vor allem sehr viel Zeit mit euren Lieben.

Türchen 11 (von Arnisa)

As I sit here on our comfy sofa drinking my cup of coffee, so peaceful this early in the morning or at least until Luna’s feet hit the floor, I reflect about you. I wish you could have met her, though I am grateful you at least knew that she was on her „way to us“.

And as live goes on, our children grow up and we countinue with our daily routine, there is not single moment when you, in some way or another, are not part of my life. Mami I want you to know:

I want to make you proud! Every decision, victory, sorrow everything in my life is somehow connected to you. I am striving to honor you and bring you happiness and pride. My goal is to be like you with all the characteristics you are remembered as: an incredible confident, loyal, faithful, strong, compassionate, caring, loving, attentive, authentic and famly-oriented woman. If I can be half as good as a mother as you were to Alek and me, that would be my greatest achievement.

I will not forget anything you taught me, or any of the moments we spent together. Because of you, I know that happiness and loving life are very important. I know that family and health is what really matters most. Everything I learned from you comes from the moments we spent together throughout the years. From all the moments of happiness, sadness, learning and growth, you held my hand and led by example. I do not remember a single moment you preached anything to me, you showed me who you were as a person , and that was all I needed to learn. I remember times, when I cancelled going out with friends, just because I enjoyed it so much spending time with you.I miss those moments Mami, your guidance and strength, our conversations. I miss you playing with the children, coming home and seeing you happily waiting for me/us, crying in your shoulder when things where not good, I miss your ability to make everyone around you feel better..

I appreciate life and its fragility more because of what happened. Although there is so much pain and grief to your loss, there is also a lot of good. I have realized how fragile life is and inevitably apply this to my daily life. Even on the darkness period of your life, you still managed to teach me something mami 🙂 . I will never forget the moment you were told the cancer is back and you would never be healthy again. Instead of giving up and waiting for your day to come, you fought . You fought and enjoyed every day as if it was your last one. You enjoyed all the little things that we take for granted and never notice them. I could see it in your face and you said it openly to everyone you knew. The way you accepted your fate, without sadness but with strength and the way you enjoyed the last years of your life has changed me . I am stronger for what happened.

I will never be able to thank you enough for being the best mother a child can have. But I belive that I am going to love my family as best I can , the way you taught me to, no matter how difficult life might be. I am proud to be your daughter and I want my children to know that their nena was a great mother and would have loved them to see them grow up. You maybe gone, but you are surely not forgotten.

Te dua mami….

Türchen 10 (von Corinna)

Zugegebenermaßen, Marcel musste mich etwas überreden bis ich mir heuer doch wieder ein Türchen zuteilen habe lassen. Nicht, dass es mir letztes Jahr keinen Spaß gemacht hätte, ich finde die Idee sogar großartig, aber im Vorfeld stellt sich bei mir dann doch eine Art von Druck ein: Ich lese die ersten Türchen, die interessanten Texte und bin mit dem eigenen Türchen und einer latenten Ratlosigkeit konfrontiert.

Bis vor kurzem habe ich meine Idee, eine Streitschrift darüber zu verfassen, warum der Weihnachtshase das einzig Logische ist und sowohl Weihnachtsmann als auch Christkind logische Schwachstellen aufweisen – wie wurde aus dem Jesuskind ein Engerl, das Geschenke verteilt und woher hat dieser Weihnachtsmann einen fliegenden Schlitten?!, wohingegen der Hase, wenn er doch zu Ostern schon die Eier oder Geschenke versteckt, natürlich zu Weihnachten genauso gut Geschenke bringen kann,… – für äußerst spannend und erörterungswürdig gehalten. Kurzfristig habe ich mich dann aber doch dazu entschlossen, diesem Thema erst beim nächstjährigen Adventkalender mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Dazu bewogen hat mich, unter anderem, dieses Wochenende, das ich in St. Pölten, meiner Heimatstadt, verbracht habe. Ich wohne zwar schon seit über 10 Jahren in Wien, dennoch ist es per se nichts Außergewöhnliches, dass ich dort war, nachdem das zumindest alle paar Wochenenden der Fall ist. Am Samstag war ich bei einer meiner besten Freundinnen zum Frühstück eingeladen, danach einkaufen mit meiner Mutter und am Abend waren wir auch bei engen Freunden zum Essen eingeladen. Am Sonntag trafen wir uns wiederum mit einigen unserer längsten und engsten Freundinnen und Freunde zum Brunchen in der Stadt. Auch das ist nichts allzu Ungewöhnliches. Wenn ich bzw. mein Freund und ich in St. Pölten sind, versuchen wir, neben unseren Familien, auch immer einige unserer Freundinnen und Freunde zu treffen (die meisten davon leben (wieder) in St. Pölten).

Am Samstag meinte meine Freundin, als ich in der Früh zu ihr kam, wie erstaunlich und erfreulich es ist, dass wir seit über 20 Jahren befreundet sind.

Das ist es tatsächlich.

Die meisten meiner besten und engsten Freundinnen und Freunde kenne ich seit über 20 Jahren oder zumindest fast so lange. Wir kennen uns eigentlich fast ausschließlich dadurch, dass wir, zumindest für eine gewisse Zeit, gemeinsam in einer Klasse waren – die Fluktuation war mitunter hoch – und praktisch zufällig zusammengewürfelt wurden. Aber wer von uns hätte vor so langer Zeit gedacht, dass unsere Freundschaft auch über die Schulzeit bzw. unterschiedliche Schulklassen hinweg halten wird?

Wir waren teilweise oder zeitweise über weite Strecken getrennt wie Australien und Österreich, England und Österreich oder auch durch kurze Strecken wie Steyr und Krems oder St. Pölten und Wien. Wir haben lange und kurze Urlaube miteinander verbracht und machen das nach wie vor. Früher haben wir uns jeden Tag in der Schule gesehen oder sind zumindest an den Wochenenden gemeinsam fortgegangen. Jetzt sehen wir uns vielleicht nicht mehr so oft, aber feiern die größeren Dinge wie Hochzeiten, Geburtstage oder Taufen miteinander, feiern Weihnachten und Ostern oder nutzen die Gelegenheit, dass wir uns gerade in der selben Stadt befinden. Zu unserem Freundeskreis sind in Form von Partnerinnen oder Partnern langsam neue Leute dazugekommen, die ich ebenso als Freundinnen und Freunde bezeichnen kann, genauso wie sich auch innerhalb unseres Freundeskreises Partnerschaften gebildet haben, wie glücklicherweise auch in meinem Fall.
Über diese lange Zeit hinweg haben wir uns sicher alle verändert, wir sind älter geworden, unsere Einstellungen und Prioritäten haben sich vielleicht etwas geändert, erstaunlicher- und glücklicherweise hat das aber nichts an unserer Freundschaft geändert.

Oft lebt man ja in sowas wie einer Blase und erst ein Schritt zurück, quasi auf die Metaebene, macht mir bewusst, was ich eigentlich habe und dass das nicht selbstverständlich ist.

Aber natürlich ist das nicht Exklusiv.

Auch Familie, Partnerinnen oder Partner, so wie auch neue Freundinnen und Freunde, die man vielleicht vergleichsweise kurz kennt, sieht man oft als selbstverständlich an. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass man sie nicht zu schätzen weiß.

Von Zeit zu Zeit ist es dennoch gut, sich das auch zu sagen. Manchen Menschen fällt so etwas sicher leichter als anderen. Ich würde mich tendenziell eher zur zweiten Kategorie zählen und sehe daher mein heutiges Türchen als kleines Plädoyer (auch an mich selbst), den Menschen, die einem wichtig sind und für die man dankbar ist, das auch von Zeit zu Zeit zu sagen bzw. zu zeigen,.. aber nicht zwingend nur, weil gerade Weihnachten ist.

Türchen 9 (von Ben)

Carpe diem, seize the day. Everyone has known it for a while but it has taken me some time to catch up. Even at 23, I’ve felt recent years going too fast and blending together – until this year. Spending time in Peru, a world away and well outside my comfort zone was maybe the most memorable two weeks of my life and I’m already itching for more. Something about immersing yourself in another culture, far from home luxuries made me and my problems seem small. Even just 6 months later I feel ready to take the next step and see another side of the planet. I want to traverse the deserts of America, navigate the cities in the Far East and and walk through the African plains. (But not before another visit to Wien).

For a while I’ve added and added to my bucket list with it growing steadily larger over the years but now I’m feeling ready to start ticking things off. I’ve come to the conclusion that my twenties might not be best spent working the 9-5 grind and that I should be creating the experiences and memories that I want.

So live in the moment and be spontaneous because, and dare I say it, you only live once.