Türchen 23 (von Co)

Backe, backe… Lebkuchen

Nachdem es wiederum ein nicht so einfaches Jahr für viele von uns war, habe ich mir gedacht, heuer hier für mein blogsinn-Türchen etwas zu machen, dass mir und vielleicht auch einigen von euch, ein bisschen Freude bereitet… enough with the heavy..quasi, oder so ähnlich…

Nachdem mir leider fürs Singen das Talent fehlt, ich kein Instrument spielen kann und generell die Möglichkeiten aktuell (zumindest gefühlt) etwas eingeschränkt sind, dachte ich, ich teile mit euch etwas, dass mir immer wieder Freude bereitet, nämlich Backen und nachdem ich schon öfters nach Tipps zu Lebkuchen gefragt wurde… hier sind sie nun 🙂

Lebkuchen wird von vielen gerne gegessen, aber die wenigstens wollen selber Lebkuchen backen. Zugegebenermaßen war mein erster Versuch – vor langer Zeit – auch nichts, an das ich mich gerne zurückerinnere, aber – und das trifft nicht nur auf Lebkuchen zu – Übung ist alles! Also hier ein definitives Plädoyer für Lebkuchen-selbst-backen. Oft ist das Problem, dass er hart ist und nicht weich werden will (meiner Erfahrung nach wird kein Lebkuchen weich, der es nicht zumindest nach dem Backen schon einmal war). Apfelspalten, Apfelschalen, Orangenschalen,… in der Keksdose sollen dem Lebkuchen zu Weichheit und Saftigkeit verhelfen..naja naja.. Besser gleich ein Rezept verwenden, bei dem der Lebkuchen weich ist und das auch bleibt! Meiner Erfahrung nach hilft dabei generell eine gewisse Dicke des Teiges (ca. 1cm), dann bleibt er eher weich und die im Zweifel kürzere Backzeit, einige Minuten genügen meist schon!

Mein Lieblings-Lebkuchenrezept besteht aus relativ wenigen und vor allem gut erhältlichen Zutaten, die innerhalb von ein paar Minuten zu einem Teig verknetet sind. Am besten 24h im Kühlschrank rasten lassen und schon kann der Ausstechspaß beginnen.
Nach dem Backen kann er natürlich auf verschiedenste Arten verziert werden, dieser auf den Fotos ist es aber nicht, Verzierung mag mein Papa nämlich nicht so – aber den Mohnlebkuchen – und deshalb wird der morgen verpackt unter meinem silbernen Fake-Weihnachtsbaum als Weihnachtsgeschenk für ihn stehen…aber pssst… 🙂

Folgende Zutaten werden benötigt:
– 80g Honig
– 220g Braunzucker/Kristallzucker
– 2 Eier
– 1 Pkg Lebkuchengewürz (ca. 30g)
– 1 Prise Zimt extra (für die Zimt-Liebhaber:innen unter uns)

– 280g Roggenmehl (Type 960)
– 150g Graumohn gemahlen/Weißmohn gemahlen – aber leider kaum zu bekommen/ wer keinen Mohn mag nimmt gemahlene Nüsse (z.B. Walnüsse)
– 1 Tl Natron

Die ersten 5 Zutaten der Liste in eine Schüssel geben, mit einem Schneebesen schaumig rühren, die restlichen Zutaten in einer zweiten Schüssel mischen und nach und nach zu den anderen Zutaten geben. Teig dann am besten mit den Händen kneten (gutes Oberarmtraining!), bis sich eine schöne Kugel formen lässt. Diese für ca. einen Tag im Kühlschrank rasten lassen. Eine Stunde vor dem Bearbeiten aus dem Kühlschrank nehmen. Teig ausrollen, ca. 0,8-1cm dick, Figuren oder Formen nach Wahl ausstechen. Bei 180°C ca. 8 min. bzw. auf Sicht backen. In der Mitte kann der Lebkuchen noch relativ hell sein, am Rand etwas dunkler. Nicht schrecken vor dem möglicherweise seltsamen Geruch, der kommt vom Natron, das macht aber nichts. Ein paar Minuten am Backblech rasten lassen und dann auf einem Gitter oder Teller vollständig auskühlen lassen und erst danach nach Wunsch verzieren. Am besten in einer Keksdose aufbewahren.. oder gleich alle essen 🙂

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